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Story
Europapremiere von "Der Herr der Ringe 3"
Großes Schaulaufen unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen am Roten Teppich vor dem Cinestar-Kino am Potsdamer Platz: Zur Europapremiere von Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs fanden sich Regisseur Peter Jackson, Darsteller wie Viggo Mortensen (Aragorn), Ian McKellen (Gandalf), Liv Tyler (Arwen), Andy Serkis (Gollum) und viele Stars der deutschen Filmszene ein - darunter Daniel Brühl, Esther Schweins, Erkan Moosleitner und Michael "Bully" Herbig.
Jackson zeigte sich überwältigt vom Menschenauflauf in der deutschen Hauptstadt, die sich im Rennen um die Europapremiere gegen die Metropolen London und Paris durchgesetzt hatte:
"Es ist einfach Wahnsinn! Aber ich bin auch ein bisschen traurig, denn so langsam heißt es Abschied nehmen von der großen 'Herr der Ringe'-Familie..."
Seitenhieb gegen George W.
Ian McKellen zeigte sich etwas weniger melancholisch: "Ich glaube diese Erlebnis wird uns allen auf ewig erhalten bleiben. 'Der Herr der Ringe' lebt in uns weiter."
Das sah auch Viggo Mortensen so: Er trug ein weißes Amulett um den Hals, das stark an die Elbenkunst aus dem Film erinnerte. "Das ist ein Gastgeschenk einiger lieber Freunde aus Neuseeland, damit ich immer wieder dorthin zurückkehre. Aber ich sage Euch, das wäre gar nicht nötig gewesen, weil ich das sowieso getan hätte!"
Ansonsten gab sich der "König" eher still und nachdenklich. Zuvor hatte er den Berlinern noch zugerufen "Danke, dass IHR den Irak nicht angegriffen habt!"
Heißkalt
Unter einer großen Replik des "Einen Rings" begaben sich die deutschen Fans, zum großen Teil fantasievoll wie ihre Fantasyhelden kostümiert, auf Autogrammjagd. Besonders beliebt dabei waren die anmutige Elbin Liv Tyler und Gollum-Darsteller Andy Serkis.
Volksnah gab sich "Merry"-Darsteller Dominic Monaghan. Den Fans, die seit neun Uhr morgen bei Minustemperaturen auf ihre Stars gewartet hatten rief er zu: "Ihr seid so heiß!" und erntete dafür lautes Johlen.
Der Film selbst ist nach Ansicht von KINO.DE-Chefredakteur Hans Fuchs "so großartig wie die beiden ersten zusammengenommen". Allerdings ist mächtig Sitzfleisch vonnöten: 3 Stunden und 40 Minuten ist die Kinofassung lang - aber jede Minute davon lohnt sich...
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