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Farrell und Foxx unter Beschuss

Herzensbrecher Colin Farrell und Oscar-Gewinner Jamie Foxx verkörpern in ihren Filmen oft taffe Typen, die sich vor nichts und niemandem fürchten.

Hatten Angst um ihr Leben: Colin Farrell und Jamie Foxx (Foto: UIP/Kurt Krieger) Großansicht

Hatten Angst um ihr Leben: Colin Farrell und Jamie Foxx (Foto: UIP/Kurt Krieger)

Dass es im wahren Leben anders ist, bekamen jetzt Colin Farrell und Jamie Foxx am eigenen Leib zu spüren, als es am Set ihres gemeinsamen Films, "Miami Vice", in der Dominikanischen Republik zu einer Schießerei kam.

"Als es passierte, dachte ich, 'Sie werden uns entführen'", beschreibt Colin Farrell seine ersten Gedanken und stellt sich weiter vor: "Ich werde in einem Keller landen, mit einem Sack über dem Kopf und nur Haferbrei und Wasser zum Essen und zum Trinken bekommen."

Jamie Foxx war von dem Vorfall so geschockt, dass er nach Hause flog und sich anfangs weigerte zurückzukehren: "Über manche Sachen redet man, über manche nicht", so der Schauspieler.

Noch einmal glimpflich abgelaufen

Die gefährliche Situation war entstanden, als ein Drogenschmuggler sechs Schüsse auf einen Sicherheitsmann des Hotels abgab, vor dem die Dreharbeiten stattfanden. Dieser erwiderte das Feuer und traf den Schützen in die Seite, ansonsten wurde bei der gefährlichen Auseinandersetzung glücklicherweise niemand verletzt. Der Täter muss sich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus vor Gericht verantworten. Die Filmcrew bekam eine Woche Urlaub, und die Sicherheitsverkehrungen vor Ort wurden verstärkt.

cma, Santo Domingo, 24.07.2006, 16:43
 
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