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Rückzieher

Fincher legt selbst Hand an

David Fincher hat anscheinend die Notbremse gezogen. Anfangs wollte er für sein neues Projekt "Lords of the Dog Town" nur als Produzent tätig sein. Fred Durst war als Regisseur geplant. Jetzt hat es sich Fincher aber doch anders überlegt.

Vertraut sich selbst am Meisten: David Fincher

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David Fincher braucht sicher nicht mehr beweisen, dass er als Regisseur ein absolutes Ass ist. Filme wie "Sieben", "The Game" oder "Fight Club" sind Beweis genug für seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Das war wahscheinlich der Grund, warum er auch mal einem Newcomer eine Chance geben wollte.

Für seinen neuen Film "Lord of the Dog Town" sollte eigentlich Limp Bizkit-Frontman Fred Durst Regie führen. Doch anscheinend hat Fincher dem Braten dann doch nicht getraut. Schließlich hat sich Fred Durst bisher nur als Rockmusiker hervorgetan. Im Filmgeschäft ist er ein Neuling.

Jetzt wird Fincher also selbst die Geschichte um die Z-Boys, die ersten Skater-Legenden, inszenieren. Mitte der 70ger entstand in Venice, California die Skate-Boardbewegung. Jugendliche, die mit dem Brett unter den Füßen so ziemlich alles anstellen konnten, slideten und jumpten, was das Zeug hält. Auch ausgelassene Schwimmbecken ahnungsloser Mitbürger dienten ihnen als Skating-Ground. Kein Wunder, dass des Öfteren die Polizei hinter ihnen her war.

Die Dreharbeiten sollen gegen Ende nächsten Jahres beginnen. Wer in die Rolle der waaghalsigen Brettartisten schlüpfen wird, steht noch nicht fest.

Los Angeles, 17.01.2003, 00:03
 
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