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"Fluch der Karibik 4": 3 Öltanker und 800 Mitarbeiter für eine Minute Inseldialog
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Damit Geoffrey Rush und Johnny Depp in "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" so würdevoll in die Gegend gucken können, mussten 800 Menschen schuften (Foto: Walt Disney)
Geoffrey Rush ist ein alter Hase, er war in jedem der bisher drei "Fluch der Karibik"-Filmen als undurchsichtiger Pirat Captain Hector Barbossa an Bord. Doch obwohl der zuletzt für "The King's Speech" oscarnominierte Mime daher die gigantischen Dimensionen eines Films mit Produzentenlegende Jerry Bruckheimer gewohnt ist, stockte Geoffrey Rush beim Dreh zum vierten Film "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" der Atem:
"Eine kurze Szene drehten wir 30 Seemeilen vor der Küste auf einer Sandbank, die nur acht Stunden am Tag aus dem Wasser ragt. Als Basis für das Team dienten drei Öltanker! Als ich das sah, wurde mir klar, was für ein monströses Unternehmen dieser Film war: Damit sechs Schauspieler einen kurzen Dialog an einem Strand spielen konnten, waren 800 Leute vor Ort, darunter Stuntmen, Leute, die den Sand rächten, oder einfach das Essen für die gesamte Crew besorgten. Bei diesem Dialog fühlte ich mich schon enorm unter Druck, die Szene nicht zu versauen!"
Johnny Depp: Pirat mit Hut-Tick
Das ist Geoffrey Rush dann zum Glück auch gelungen. Überhaupt zählt seine Leistung zu den Highlights im vierten Abenteuer um Jack Sparrow. Noch nie war Cpt. Barbossa so oft und so lange zu sehen wie diesmal und seine hintergründige Boshaftigkeit ist eine Freude für jeden Piratenfan.
Rushs Gegenspieler Johnny Depp hat derzeit übrigens auch privat mit allerlei Tücken zu kämpfen. Der Superstar hat von seiner Lebensgefährtin Vanessa Paradis ein Ultimatum gestellt bekommen: Er muss bis Ende des Jahres zwei Zimmer im gemeinsamen Appartement in Paris leerräumen. Denn darin lagert Johnny seine riesige Hut-Kollektion!
Depp wurde schon mehrmals zum Hut-Mann des Jahres gewählt und hat einen absoluten Tick, was ausgefallene Kopfbedeckungen angeht. Kürzlich schleppte er sogar einen Schlapphut an, den er einem Obdachlosen abgekauft hatte. Daraufhin platzte Vanessa Paradis endgültig der Kragen, sie drohte sogar, Johnnys Hüte einfach in den Müll zu werfen. Angeblich sucht Depp nun fieberhaft nach einem Lagerraum, weil er sich nicht von seiner Hutsammlung trennen will. Kein Wunder, schließlich weiß er, wie viel Arbeit in so einer Kopfbedeckung steckt - wo er doch selbst schon einen verrückten Hutmacher gespielt hat…
Boris Sunjic, Los Angeles, 18.05.2011, 12:49
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