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Bond 23

"Fluch der Karibik"-Göttin wird Moneypenny

Sie führte gestandene Piraten ins Unglück, jetzt führt sie den Terminkalender von James Bonds Chefin "M": Naomie Harris ist in "Bond 23" die neue Miss Moneypenny.

Naomie Harris ist in Großansicht

Naomie Harris ist in "Bond 23" die neue Miss Moneypenny (Foto: Disney)

Ihre Name ist Moneypenny. Miss Moneypenny. Sie ist das beständigste aller Bondgirls: Bis auf "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" gingen die Krisen dieser Welt zuerst über ihren Schreibtisch. Nun tritt Naomie Harris ihren Dienst als Sekretärin von Geheimdienst-Chefin "M" Judi Dench an.

Naomie Harris ist die erst vierte Moneypenny in der dann 50-jährigen Geschichte der "Bond"-Filme. Vor ihr sahen zuletzt Samantha Bond (!) und Caroline Bliss den Hut von 007 durchs Büro segeln, aber mit Moneypenny wird vor allem Lois Maxwell verbunden: Die Kanadierin prägte die Rolle von 1962 (Bond Nr. 1 "Dr. No") bis 1985 ("Im Angesicht des Todes").

"Moneypenny" darf "007" Daniel Craig nur angucken - nicht anfassen

Bis zuletzt ging Naomie Harris davon aus, dass sie für eine Rolle als klassisches Bondgirl gecastet wurde. Selbst beim Vorsprechen verriet ihr Regisseur Sam Mendes nicht, dass es um die Moneypenny-Rolle ging. Sie musste mit Texten aus "Ein Quantum Trost" arbeiten. Harris machte sich einen Namen mit "Miami Vice" und "28 Days Later". Berühmt wurde die 35-Jährige durch ihre Darstellung der Meeresgöttin Calypso in der "Fluch der Karibik"-Reihe.

Neben Naomie Harris, Judi Dench und Daniel Craig stehen Javier Bardem als Schurke und Ralph Fiennes fest. Letzterer könnte den Gadget-Tüftler "Q" wiederbeleben, auch dieser fehlte in den letzten beiden "Bond"-Filmen. Gedreht wird ab Herbst, ins Kino kommen wird "Bond 23" am 1. November 2012.

Auf ein sinnliches Abenteuer mit "Daniel Craig braucht sich Naomie Harris keine Hoffnung machen: Moneypenny durfte von einer Nacht mit 007 immer nur träumen.

Hans Fuchs, London, 11.07.2011, 06:49
 
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