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Nestbeschmutzerin

Garner lästert über eigenen Film

"Drum prüfe wer sich ewig bindet" heißt es im Volksmund. Manchmal kann es für die Karriere aber hilfreich sein, auch kurzfristige Verpflichtungen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Hätte wohl besser das Kleingedruckte gelesen: Jennifer Garner (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hätte wohl besser das Kleingedruckte gelesen: Jennifer Garner (Foto: Kurt Krieger)

Mit dem Komödienhit "30 über Nacht" hat sich Serienstar Jennifer Garner ("Alias") auch im Kino als Publikumsliebling etabliert. 2003 sah dies noch ein wenig anders aus: Obwohl die bildhübsche Schauspielerin Auftritte in Kassenhits wie "Pearl Harbor" oder "Catch Me If You Can" hatte, war sie auf kleine Nebenrollen beschränkt. Der Auftritt als taffe Rächerin "Elektra" in "Daredevil" schien da wie ein idealer Ausbruch aus dem Schattendasein auf der Leinwand.

Tatsächlich avancierte die Comic-Verfilmung zu einem veritablen Erfolg und Garner gewann deutlich an Popularität. Allerdings hatte die Medaille eine Kehrseite: Garner musste sich bereits im "Daredevil"-Vertrag für einen weiteren Auftritt als kampferprobte Heldin verpflichten. Obwohl Garner nicht vom filmischen Ableger "Elektra" überzeugt war, übernahm sie daher die Titelrolle.

Telefonseelsorge

Dies zumindest behauptet ihr Ex-Freund und "Alias"-Co-Star Michael Vartan. "Sie rief mich an und erzählte mir, der Film sei fürchterlich", so Vartan. "Aber sie musste die Rolle spielen."

Deutsche Kinogänger können sich voraussichtlich ab April von den Qualitäten des Spektakels überzeugen. Mit Jennifer Garner gibt es wenigstens einen höchst attraktiven Grund, ins Kino zu gehen.

mab, 26.01.2005, 18:38
 
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