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Gefährliche Reise

George Clooney mit Waffe bedroht

Er wollte nur Gutes tun, doch um ein Haar hätte George Clooney dafür einen sehr hohen Preis bezahlt.

Zum Glück ist George Clooney wieder heil aus dem Sudan zurück gekommen (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zum Glück ist George Clooney wieder heil aus dem Sudan zurück gekommen (Foto: Kurt Krieger)

Auf einer seiner letzten Reisen in den Sudan machte der "Ocean's Thirteen"-Star die unschöne Bekanntschaft mit einem Kinder-Soldaten. Eigentlich wollte George Clooney nur Gutes tun und sich für die Flüchtlinge des andauernden Bürgerkrieges einsetzen. Doch in einem Land, in dem seit Jahrzehnten Krieg herrscht, kann auch ein Hollywood-Star schnell in Lebensgefahr geraten.

Als George Clooney auf seinem Trip mit dem Jeep mitten in der Einöde von einer Gruppe jugendlicher Soldaten aufgehalten wurde, blickte er überraschend dem Tod ins Auge. Denn einer der Jungs setzte ihm eine Waffe an die Brust, fest entschlossen, auch abzudrücken. Zum Glück war einer seiner Begleiter erfahren genug, um in der brenzligen Situation richtig zu reagieren. Er nahm einfach die Waffe und richtete sie von George Clooney weg, mit den Worten eines Erwachsenen, der ein Kind zurechtweist: "Tu das nicht."

George Clooney ganz klein

Offensichtlich reichte das aus, um den Jungen zu besänftigen. Er entschuldigte sich und ließ von seinen Opfern ab. George Clooney war zwar sehr erleichtert, wünscht sich aber im Nachhinein, dass er etwas beherzter reagiert hätte: "Ich kam mir richtig, richtig klein vor, weil ich nicht mutig genug war, um selbst zu handeln."

bef, Los Angeles, 10.10.2011, 07:00
 
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