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Höllische Schmerzen

George Clooney plante Selbstmord

Es fühlte sich an, als würde der Schädel zerspringen…

Voller Einsatz: Die Stunt-Arbeit in Großansicht

Voller Einsatz: Die Stunt-Arbeit in "Syriana" hätte George Clooney beinahe mit dem Leben bezahlt (Foto: Kurt Krieger)

Superstar George Clooney hatte derart höllische Kopfschmerzen, dass er nur noch einen Weg sah, diesen zu entgehen: den Tod! Grund dafür war eine Verletzung, die sich Clooney 2005 beim Dreh der Folterszene in seinem Thriller "Syriana" zugezogen hatte. Wie schlecht es ihm damals wirklich ging, hat er nun in einem Interview eingestanden:

"Ich lag in einem Krankenhausbett und konnte mich nicht mehr bewegen", beschreibt George Clooney heute seinen damaligen Zustand. "Die Kopfschmerzen waren so schlimm, dass ich dachte, ich hätte einen Schlaganfall oder so etwas. Ich fing an zu überlegen, dass ich jetzt etwas wirklich Drastisches dagegen tun muss…"

Zunächst war Clooneys Verletzung unentdeckt geblieben: Er litt nach den Dreharbeiten zu "Syriana" ein Jahr lang unter fürchterlichen Kopfschmerzen und sogar Gedächtnisverlust, ohne dass die genaue Ursache diagnostiziert werden konnte. Erst als George Clooney Rückenmarksflüssigkeit aus der Nase lief, wurde bei einer akribischen Untersuchung entdeckt, dass seine Halswirbelsäule verletzt war und sogar die Hirnhaut geschädigt.

In Zukunft immer mit Stunt-Double

Passiert war dies, als George Clooney beim Dreh gefesselt auf einem Stuhl saß und als Reaktion auf simulierte Schläge den Kopf heftig vor- und zurückbewegte. Zwar fiel der Stuhl auch um, doch die Verletzung entstand nicht, wie lange vermutet, durch den Sturz, sondern vorher durch die ruckartigen Kopfbewegungen.

Clooney behielt aber trotz der Schmerzen seinen Humor: "Während ich so im Krankenhausbett lag, dachte ich mir: 'Hey, Du willst ja keine keine Sauerei hinterlassen!' Also plante ich, in die Garage zu gehen, mich ins Auto zu setzen und einfach den Motor anzulassen. Ich konnte mir kaum vorstellen, wie ich diese Schmerzen überleben sollte."

Erst eine komplizierte Wirbelsäulenoperation sowie mehrere Injektionen von Blut in die Hirnhaut, um das Austreten von Flüssigkeit zu stoppen, brachten George Clooney dann Heilung und das Ende der Schmerzen. Seitdem ist der Superstar deutlich vorsichtiger geworden, wenn es darum geht, die Stunt-Szenen in seinen Filmen selbst zu übernehmen…

Boris Sunjic, Los Angeles, 11.11.2011, 11:52
 
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