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George Clooneys ekliger Schnurrbart

Die Speisekarte der letzten Woche immer dabei...

Die Speisekarte der letzten Woche immer dabei...

"Ich sah aus, wie der Motorradtyp von den Village People!"

Nein, Frauenschwarm George mochte sich an den Schnurrbart für seinen neuen Film "Confessions of a Dangerous Mind" nicht so recht gewöhnen: Ganze sechs Monate lang musste der Beau mit einem Pornobalken in seinem sonst so makellosen Antlitz herumlaufen.

Doch der Befehl dazu kam von ganz oben: Der Regisseur bestand nämlich auf der zweifelhaften Verschönerung - und das war Clooney selbst.

Immerhin gibt Clooney in dem irrwitzigen Biopic einen CIA-Agenten in den Seventies - eine Zeit, da der Schnurrbart noch nicht zum Attribut mantafahrender Friseusenverführer verkommen war.

Die Hauptfigur des Films ist aber nicht Clooneys Charakter, sondern der von Sam Rockwell ("Safecrackers") porträtierte Chuck Barris. Der ist der Erfinder erfolgreicher US-Fernsehshows wie "The Dating Game" und "The Gong Show". Mindestens ebenso berühmt ist Barris aber für sein angebliches Doppelleben als Auftragskiller der CIA.

Clooney gibt mit "Confessions of a Dangerous Mind" sein Regiedebut und hat klare künstlerische Vorstellungen:

"Bereits am allerersten Drehtag ließ ich Sam splitternackt in einer Fernsehkulisse spielen. Das gibt einen ganz guten Eindruck davon, in welche Richtung der Film geht."

Neben Julia Roberts in einer Nebenrolle sind Matt Damon und Brad Pitt in Cameos als Show-Kandidaten zu sehen. Das gesamte Starensemble flimmert ab 27. März über die deutschen Leinwände.

George Clooney ist dagegen schon Anfang Februar im mit viel Vorschusslob bedachten Sci-Fi Remake "Solaris" von Steven Soderbergh zu bewundern. Sogar seinen nackten Popo zeigt er dabei her - was prompt die gestrengen amerikanischen Zensoren auf den Plan rief. Gottlob erfolglos.

Los Angeles, 03.12.2002, 00:04
 
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