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Gere und Molina im Kittchen
Niemand anders als Richard Gere hat sich dieser Aufgabe angenommen. In dem auf Tatsachen basierenden Drama "Hoax" spielt der aparte Mime den Schriftsteller und Betrüger Clifford Irving.
Der auf vielen Feldern tätige Autor - unter anderem hat er eine "Bonanza"-Folge verfasst - erlangte 1972 traurige Berühmtheit. Die von ihm verfasste, angeblich autorisierte Enthüllungs-Autobiografie über den "Aviator" Howard Hughes entpuppte sich als Fälschung.
Schwer nachzuweisen war das nicht: Hughes hatte sich zwar von der Öffentlichkeit verabschiedet, war aber durchaus lebendig und bezichtigte den einfallsreichen Schreiber der Lüge.
Erst dicke, dann gesiebte Luft
Nicht minder exzentrisch als der zurückgezogen lebende Multimillionär, machte Irving aus dem Skandal ein Medienspektakel. Ruhm brachte ihm das schon, aber keine Strafminderung - er wurde zu zweieinhalb Jahren Haft und zur Rückgabe des Autoren-Vorschusses in Höhe von 765.000 Dollar verurteilt. Seine Frau Edith und sein Partner Richard Suskind mussten ebenfalls empfindliche Strafen verbüßen.
An der Seite von Richard Gere wird Alfred Molina in die Rolle seines Assistenten schlüpfen. "Chocolat"-Regisseur Lasse Hallström übernimmt die Regie. Glaubt man Produzent Mark Gordon ("The Day After Tomorrow"), so befindet sich der Film bereits seit fünf Jahren in der Entwicklungsphase. Mit dem Höhenflug von Martin Scorseses Hughes-Epos "Aviator" hat der Plot demnach nichts zu tun.
bdu, 11.03.2005, 16:31
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