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News
Gibson auf Vaterschaft verklagt
Dem streng gläubigen Mel Gibson steht eine Vaterschaftsklage ins Haus - und damit auch die Aussicht auf ewige Verdammnis nebst Brutzeln im Fegefeuer. Denn wenn man der 29-jährigen Australierin Carmel Sloane glauben darf, hat sich Gibson im Jahre 1976 an ihrer Mutter Marylin versündigt, die prompt schwanger wurde. Den Fehltritt des Superstars will Carmel nun offiziell vor Gericht bestätigen lassen.
"Ich mache das nicht des Geldes wegen", betont Sloane. "Ich möchte einfach nur den Menschen treffen, von dem mir immer gesagt wurde, dass er mein Vaters sei. Und ich will, dass er seinen Enkelsohn kennen lernt!"
Pikant sind dabei nicht nur die Vorwürfe selbst, sondern auch die Umstände. Laut Marylin Sloane wurde ihre Tochter Carmel nämlich auf dem Rücksitz von Gibsons Auto gezeugt: "Ich war eine schlanke junge Frau und stand in meinen engen Jeans am Straßenrand, als plötzlich ein Kombi anhielt." Am Steuer saß niemand anderer als Mel Gibson, der damals in einer Orangensaftfabrik bei Adelaide arbeitete. Der 20-Jährige nahm die hübsche Tramperin bereitwillig mit. Gibsons religiöser Fanatismus lag noch weit in der Zukunft und so landeten Mel und Marylin gemeinsam auf der Rückbank. Dabei wurde Marylin angeblich schwanger, sah den Vater aber nie wieder. Warum sie sich allerdings erst jetzt meldet, bleibt vorerst ihr Geheimnis.
Verdammt schlechtes Timing
Für Gibson kommt die peinliche Enthüllung jedenfalls mehr als ungelegen: Schließlich hat sein gewohnt blutiges Action-Drama "Apocalypto" gerade die Spitze der US-Kinocharts erklommen. So durfte der Buhmann der Nation hoffen, dass darüber der Skandal um seine rassistischen Entgleisungen endlich vergessen würde.
Stattdessen flattern dem umstrittenen Superstar noch diese Woche die Gerichtspapiere ins Haus. Gibson muss dann entweder die Vaterschaft zugeben oder sich einem Gentest unterziehen. Das könnte erneut peinlich werden für "Mad Mel", dem seine Gattin Robyn Moore schon sieben Kinder geschenkt hat - allerdings alle brav im Schutz des heiligen Bunds der Ehe.
sun, Los Angeles, 18.12.2006, 15:56
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