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Gibson für "Lethal Weapon 5" geködert
Denn der einstige Superstar Mel Gibson ist in der Traumfabrik ziemlich untendurch. Eine Verhaftung wegen Trunkenheit am Steuer, rassistische Hasstiraden und eine Vaterschaftsklage machten Gibson zuletzt zum größten Loser von Hollywood. Was läge da näher, als in einer Rolle auf die Leinwand zurückzukehren, die Mel einst zum Weltstar machte? Kein Problem, wenn es nach dem Mann geht, dem Gibson seinen Ruhm mitzuverdanken hat.
Regisseur Richard Donner schneiderte Gibson vier megaerfolgreiche "Lethal Weapon"-Filme auf den Leib, die Mels beinhartes Action-Image aus "Mad Max" aufnahmen und um eine derb-komische Note erweiterten. Nun lockt Donner seinen Lieblings-Star öffentlich für einen fünften Film:
"Ich habe eine geniale Story und ich will den Film unbedingt machen, um die 'Lethal Weapon'-Reihe zu einem würdigen Abschluss zu bringen." Allerdings geht für Donner dabei - entgegen früherer Aussagen - nichts ohne Gibson: "Wenn das Studio den Film ohne Mel machen will, dann müssen sie ihn auch ohne mich machen. Für mich hängt alles an Mel, denn Mel IST 'Lethal Weapon'!"
Zur Unterschrift geschmeichelt?
Da wird sich der bekanntermaßen eitle Herr Gibson sicher gebauchpinselt fühlen. Ob er letztlich auch zusagt, bleibt aber fraglich. Schließlich hat der leidgeprüfte Star auch den lange geplanten vierten "Mad Max"-Film platzen lassen - weil er sich "zu fett" fühlte. Und schon im vierten Film der "Lethal Weapon"-Reihe hat Mel alias Martin Riggs 1998 den Spruch abgelassen, der zuvor immer seinem Kollegen Danny Glover vorbehalten gewesen war: "Ich bin zu alt für diesen Scheiß!"
sun, Los Angeles, 10.08.2007, 15:11
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