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The Passion

Gibson setzt auf Realität

Mel Gibson arbeitet derzeit mit vollem Eifer an seinem Lieblingsprojekt "The Passion". Wie er es allerdings schaffen will, mit dem aramäisch-lateinischen Bibel-Epos mehr als nur eine Handvoll Sprachwissenschaftler in die Kinos zu locken, hat er jetzt in einem Interview verraten.

Keine Macht den falschen Bärten: Mel Gibson will's realistisch

Keine Macht den falschen Bärten: Mel Gibson will's realistisch

Gibsons Rezept: Im Gegensatz zu artverwandten Monumental-Schinken will er voll auf Realismus setzen und seinem Film über die Leiden Jesu nicht mit Geschichtsverdrehungen und einer Horde Charlton Heston-Lookalikes aufgesetzten Bombast verleihen.

"Ich habe noch nie einen Film gesehen, der die Geschichte Jesu wie eine wahre Begebenheit behandelt hat", erklärt der bibelfeste Hollywood-Star, "die meisten leiden an mangelnder Realität, einer Menge falscher Bärte und erinnern eher an Märchen."

Kritik an seinem Plan, "The Passion" vollständig in lateinisch und aramäisch abzudrehen, lässt Gibson nicht gelten - Sprache sei in diesem Film nicht so wichtig: "Man kann die Botschaft auch über Bilder vermitteln. Und das gelingt uns meiner Meinung nach ganz hervorragend!"

Los Angeles, 22.01.2003, 00:03
 
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