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Sinneswandel

Gibson wettert gegen Bush

Was haben Waffennarr Charlton Heston, Hobby-Boxer Sylvester Stallone und der religiöse Mel Gibson gemeinsam?

Wendet sich von US-Präsident Bush ab: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wendet sich von US-Präsident Bush ab: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Sie sind harte Kerle - zumindest im Film. Aber es gibt noch eine andere Gemeinsamkeit: Sie alle bewundern den amtierenden US-Präsidenten George W. Bush für seine Taten im Irakkrieg und im Kampf gegen den Terror. Doch nun tanzt Mel Gibson aus der Reihe und revidiert seine Meinung über Bush.

So kritisiert der Hollywoodstar den Führungsstil des US-Präsidenten und vergleicht ihn mit dem der Maya-Herrscher in seinem kommenden Film "Apocalypto". In Gibsons Action-Drama lebt ein Maya-Stamm in idyllischer Harmonie, bis der Friede von Eindringlingen gewalttätig unterbrochen wird. Die Folge: der Untergang der Maya-Kultur.

Phrasendrescherei à la Bush

Die Reden des US-Präsidenten haben bei Gibson offenbar Spuren hinterlassen. "Die Panikmache von Präsident Bush und seinen Jungs erinnert mich sehr stark an die der Maya-Herrscher aus dem Film", so Gibson. Woher der plötzliche Sinneswandel des einstigen Bush-Anhängers wohl kommen mag?

mpp, Los Angeles, 15.05.2006, 16:40
 
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