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Feueralarm

Harris und Harrelson im Flammenmeer

Vom "Titanic" über "Alive" und "Twister" bis "Outbreak - Lautlose Killer". Katastrophenfilme, die das langsame, aber sichere Sinken von Ozean-Giganten, den unvermeidlichen Absturz von Flugzeugen, die zerstörerische Kraft von Wirbelstürmen und den tödlichen Ausgang von Epidemien bis ins feinste Detail zelebrieren, versetzen den Zuschauer immer wieder in Angst und Schrecken.

Wird Ed Harris die Feuerprobe bestehen? (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wird Ed Harris die Feuerprobe bestehen? (Foto: Kurt Krieger)

Nachdem Steve McQueen, Paul Newman und Faye Dunaway im höchsten Wolkenkratzer der Welt ein "Flammendes Inferno" miterleben mussten und Kurt Russell, William Baldwin und Robert De Niro in "Backdraft" durchs Feuer gegangen sind, kämpfen nun Ed Harris und Woody Harrelson in der Flammenhölle um ihr Leben.

In "3000 Degrees", dem Pendant zu Wolfgang Petersens "Der Sturm", werden die beiden Schauspieler als Feuerwehrmänner zu einem besonders gefährlichen Einsatz gerufen. Obgleich Harris und Harrelson in ihren bisherigen Rollen mit größter Souveränität und Überlegenheit agiert haben, gestaltet sich der Brand in einem alten Lagerhaus mehr als schwierig und nimmt einen weniger guten Ausgang.

Big Fish im Pulverfass?

Die tragische Geschichte geht auf eine wahre Begebenheit zurück, die sich im Dezember 1999 in Worcester, Massachusetts, ereignet hat und sechs Feuerwehrmänner das Leben kostete. Das Drehbuch basiert auf dem Buch "3000 Degrees: The True Story of a Deadly Fire and the Men Who Fought It", das Autor Sean Flynn nach seinem Artikel im amerikanischen Kulturmagazin "Esquire" konzipiert hat.

Unter der Regie von Regisseur Danny Boyle ("28 Days Later") fällt die erste Klappe zu den Dreharbeiten im Mai. Dabei sollen Harris und Harrelson in ihrer hochtemperierten Lösch-Aktion angeblich Unterstützung von Billy Crudup bekommen.

slg, Los Angeles, 24.03.2004, 19:12
 
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