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Ende einer Ära

Harry Potter Darsteller auf neuen Wegen

Nach zehn Jahren Hogwarts, Zaubertränke und Butterbier dürfen sich Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson nun neu beweisen und zeigen, was sie außerhalb des Harry Potter Universums zu bieten haben.

Bereit Harry Potter den Rücken zu kehren: Rupert Grint, Emma Watson und Daniel Radcliffe (Foto: Warner) Großansicht

Bereit Harry Potter den Rücken zu kehren: Rupert Grint, Emma Watson und Daniel Radcliffe (Foto: Warner)

Derzeit zaubern sich Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" durch die deutschen Kinos. Es ist der erste Teil des großen Finales, das seinen Abschluss im Juli 2011 finden wird. Doch für die drei Zauberlehrlinge liegt der letzte Drehtag schon Monate zurück und sie sind bereit "Harry Potter" hinter sich zu lassen. Auch wenn es ihnen fehlen wird sich täglich zu sehen, wie es in den letzten zehn Jahren der Fall war, betonte Rupert Grint bei der Weltpremiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" in London.

Dass das Ende von "Harry Potter" nicht das Aus der Karriere bedeutet, darauf können wir uns bei Daniel Radcliffe verlassen. Der mittlerweile 21-Jährige hat schon als Zauberlehrling gezeigt, dass er auch außerhalb von Hogwarts sein Handwerk versteht. So ließ Daniel Radcliffe als psychisch gestörter Stallbursche in dem Theaterstück "Equus" die Hüllen fallen, sorgte damit zwar für großen Wirbel bei besorgten Eltern, bewies aber seine Klasse als Schauspieler. Dem Theater bleibt er auch weiterhin treu und spielt 2011 am Broadway in "How To Suceed In Business Without Really Trying". Aber auch das Kinopublikum muss nicht auf Daniel Radcliffe verzichten, denn der steht derzeit für das Drama "Woman in Black" vor der Kamera.

Bye Bye Harry

Emma Watson hat mit dem Ende der "Harry Potter"-Dreharbeiten den markantesten Schlussstrich gezogen und sich von ihren langen Haaren verabschiedet, die sie aufgrund ihrer Rolle als Hermine schließlich zehn Jahre lang nicht verändern durfte. Auch wenn wir Emma Watson derzeit noch nicht außerhalb Hogwarts auf der Kinoleinwand bewundern durften, wird auch die 20-Jährige bestimmt nicht von der Bildfläche verschwinden. Derzeit steht Emma Watson für das Drama "My Week With Marylin" vor der Kamera.

Rupert Grint hingegen arbeitete auch schon während "Harry Potter" an kleineren Filmprojekten mit. Die Gangsterkomödie "Wild Target - Sein schärfstes Ziel" ist das neueste Werk des 22-Jährigen, das Anfang 2011 auf DVD erscheinen wird. Auch nach "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" wird Rupert Grint nicht tatenlos Zuhause sitzen. In Planung ist bereits "Eddie the Eagle" darin wird Rupert Grint als erster englischer Skispringer, der bei einer Winterolympiade teilnahm, zu sehen sein.

In ein paar Jahren wird sich zeigen, wer den Absprung aus der Zeit der Zauberlehrlinge am erfolgreichsten schafft. Das Potential ihr "Harry Potter"-Image abzustreifen haben jedenfalls alle drei.

bek, Los Angeles, 19.11.2010, 14:14
 
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