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Kurios

Harry-Potter-Fans sind für Quidditch als Schulsport

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist unter Umständen bald um eine Kuriosität reicher: der Einführung des Quidditch-Besenstielrennens aus den Harry-Potter-Abenteuern als neue Sportart am College.

Treffen sich im November in New York: die besten Quidditch-Spieler der Welt (Foto: Warner) Großansicht

Treffen sich im November in New York: die besten Quidditch-Spieler der Welt (Foto: Warner)

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt: US-Studenten mit einem Faible für Nachwuchsmagier Harry Potter versuchen, ihr außergewöhnliches Hobby "Quidditch" gesellschaftsfähig zu machen. In ihrer Freizeit frönen nämlich unzählige Harry-Potter-Fans in ihren Kaderschmieden quer über den amerikanischen Kontinent verteilt dem schnellen Spiel mit Ball und Besenstiel.

Im Gegensatz zu Harry Potter und Co. bleiben die Aktiven mit beiden Beinen am Boden. Dafür bleibt der Besenstiel immer zwischen ihre Beine geklemmt. Quidditch-Teams gibt es bereits in Harvard, UCLA (Los Angeles) und NYU (New York). Das ist den angehenden Akademikern aber nicht genug.

Die sportlichen Potter-Bewunderer drängen auf die Aufnahme ihrer außergewöhnlichen Sportart in die National Collegiate Athletic Association (NCAA).

Quidditch ist nichts für Weicheier

Wenn die Studenten Erfolg mit ihrem Anliegen haben, können sie auf öffentliche Fördergelder zählen. Mit diesen Mitteln ließen sich Imagekampagnen für eine Ausbreitung von "Quidditch" als Schulsportart finanzieren. Außerdem dürften sich die besten Spieler auf Universitäts-Stipendien freuen. Auslöser für die plötzlichen Anstrengungen sind die am 10. November in New York stattfindenden Quidditch Weltmeisterschaften.

"Jeder, der zu den Weltmeisterschaften kommt, wird davon überzeugt sein, dass Quidditch es verdient, eine NCAA Sportart zu werden", ist sich Alex Benepe, Vorsitzender der internationalen Quidditch Vereinigung, sicher. Schließlich sei es "ein intensives Spiel". Derweil plagen die Darsteller des neuen Harry Potter Abenteuers "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1" ganz andere Sorgen. So war Rupert Grint beispielsweise geschockt, als er sein Antlitz im Spiegel sah.

Maskenbildner hatten den Darsteller von Ron Weasley in einen Greis verwandelt. Das Ergebnis hatte sich der Freund von Harry Potter dann doch anders vorgestellt.

olbo, New York, 27.10.2010, 14:24
 
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