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Grausige Erscheinung

"Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe von Moorgeist bedroht

Lord Voldemorts dunklen Künste lassen das Blut in den Adern gefrieren. Doch Daniel Radcliffes nächster Filmgegner ist sogar noch unheimlicher ...

Daniel Radcliffe schlägt sich auch nach Großansicht

Daniel Radcliffe schlägt sich auch nach "Harry Potter" mit düsteren Unholden herum (Foto: Warner)

Denn während der Dunkle Lord im Finale "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" wenigstens als Gegner aus Fleisch und Blut zum Showdown antritt, muss sich Daniel Radcliffe in seinem nächsten Kinoabenteuer gegen ein Wesen aus der Zwischenwelt behaupten: Daniel Radcliffe spielt die Hauptrolle in "Woman in Black" - und die Titelfigur entsteigt dabei den Tiefen eines britischen Moores!

Vorlage für Daniel Radcliffes erstes Projekt nach dem Ende der Harry Potter-Filme ist ein Schauerroman von Düster-Expertin Susan Hill. Daniel Radcliffe spielt in "Woman in Black" den jungen Anwalt Arthur Kipps, der sich in einem gottverlassenen Nest irgendwo im England des 19. Jahrhunderts um die Hinterlassenschaft eines kürzlich verstorbenen Klienten seiner Kanzlei kümmern soll.

Doch in dem Dorf scheint einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Schon bei der Beerdigung des Klienten taucht eine mysteriöse, schwarz gekleidete Frau auf, die den jungen Anwalt später auch im Wohnhaus des Verstorbenen, das mitten im Moor liegt, heimsucht. Doch damit nicht genug, hört Kipps plötzlich furchtbare Geräusche und Schreie von Reisenden, die mit ihren Kutschen samt Reittieren im Moor versinken ...

Daniel Radcliffe auf den Spuren von Johnny Depp?

Ein klassischer Horror-Stoff á la "Sleepy Hollow" also, den sich Daniel Radcliffe da ausgesucht hat. Inszenieren wird das Gänsehaut-Spektakel der Genre-Experte James Watkins, der mit dem harten Horrorthriller "Eden Lake" auf sich aufmerksam gemacht hat.

Auf jeden Fall bewegt sich Daniel Radcliffe mit "Woman in Black" weg vom Image des Teenie-Stars. Ein ganz ähnlicher Weg also wie der von Johnny Depp, der seinem Durchbruch in "21, Jump Street" auch düstere Stoffe wie "Edward mit den Scherenhänden", "Dead Man" oder eben "Sleepy Hollow" folgen ließ. Wenn die Karriere von Daniel Radcliffe einen ähnlichen Verlauf nehmen sollte, könnte es ihm tatsächlich gelingen, nicht nur als "der Junge, der Harry Potter spielte" in die Filmgeschichte einzugehen ...

sun, London, 20.07.2010, 13:14
 
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