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Harry Potters Geliebte kann ihr Glück kaum fassen
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Hauptgewinn für Bonnie Wright: Sie darf in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" den Titelhelden knutschen (Foto: Warner)
Denn als der erste Kinofilm "Harry Potter und der Stein der Weisen" entstand, war Kultautorin J.K. Rowling noch gar nicht fertig mit ihrer siebenteiligen Buchreihe über den berühmtesten Zauberlehrling aller Zeiten. Um den Harry-Potter-Fans die Spannung nicht zu verderben, verriet sie nicht einmal den Schauspielern, was ihren Figuren in den noch nicht fertiggestellten Büchern zustoßen würde - damit sich niemand verplappern konnte.
Als schließlich der letzte Roman "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" erschien, war eine besonders überrascht: Bonnie Wright. Sie spielt in den Harry Potter-Filmen Ron Weasleys kleine Schwester Ginny, die von Beginn an für Daniel Radcliffe alias Harry Potter schwärmt. Da nun die letzte Klappe für die Verfilmung des Finales fiel, zeigte sie sich schwer begeistert, was daraus am Ende wurde: "Ich hätte mir im Leben nicht träumen lassen, dass ich einmal diejenige spielen würde, die den Titelhelden einer der größten Filmreihen aller Zeiten abkriegt", gesteht Bonnie Wright.
Harry Potter auf den Spuren von "Der Herr der Ringe"?
Denn im siebten Roman rückt die Liebe zwischen Harry und Ginny immer mehr in den Mittelpunkt. Im Epilog gibt es sogar einen Blick in die Zukunft des Zauberpaares. Darin sind Harry und Ginny als deutlich ältere Menschen mit Kindern zu sehen, die selbst nach Hogwarts aufbrechen. "Was die Maskenbildner da an Kreativität eingebracht haben, wie sie uns künstlich älter gemacht haben, das war großartig", schwärmt Bonnie Wright. "Es dauerte zwar mehrere Monate und brauchte bestimmt 100 Tests und Kostümproben, aber diese Szene sollte perfekt werden. Also wurde da enorm viel Energie hineingesteckt. Ich hoffe, sie kommt bei den Fans gut an!"
Gerade das ist allerdings unsicher, da viele den Epilog von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" als zu kitschig empfanden. Daher könnte sich ein ähnlicher Effekt einstellen wie bei den überbordenden Schluss-Sequenzen in "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs".
Für Bonnie Wright persönlich ist die Szene, die auf dem legendären Bahnsteig Neundreiviertel des Londoner Bahnhofs King's Cross spielt, aber auf jeden Fall etwas ganz Besonderes: "Auf diesem Bahnsteig habe ich vor acht Jahren meine Reise in die Welt von Harry Potter begonnen und auf diesem Bahnsteig habe ich sie nun beendet. Irgendwie rauschte alles noch einmal an mir vorbei, es war fast wie ein Deja-vu."
Der erste Teil der beiden Filme zum siebten Roman, "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes", kommt am 18. November ins Kino. Den zweiten Film, in dem dann auch besagte Schlussszene zu sehen ist, gibt's ab 14. Juli 2011 zu erleben.
sun, London, 07.07.2010, 12:28
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