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Selbst ist die Frau

Helen Hunt in der Midlife-Crisis

Die Mitte des Lebens ist hart genug, da soll Frau wenigstens im Kino über die große Krise lachen können. Oscar- und Emmy-Preisträgerin Helen Hunt will mit dem Lustspiel "Then She Found Me" überdies nicht nur als Schauspielerin ihre Qualitäten unter Beweis stellen: Sie wird auch zum ersten Mal selbst im Regiestuhl sitzen.

Lebensmitte als Erfolg: Helen Hunt (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Lebensmitte als Erfolg: Helen Hunt (Foto: Kurt Krieger)

Da mochte Helen Hunt noch so komisch sein, in "Besser geht's nicht" an der Seite von Jack Nicholson oder in "Was Frauen wollen" mit Mel Gibson - neben den Männern blieb ihr nur ein vergleichsweise kleines Stück vom Erfolgskuchen.

Nach längerer Kinoabstinenz möchte der Star jetzt aber die ganze Torte: Am Drehbuch von "Then She Found Me" hat Hunt über die vergangenen sieben Jahre immer wieder selbst gefeilt und nun will sie nicht nur die Hauptrolle spielen, sondern bei der Komödie um eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs auch noch zum ersten Mal Regie führen.

Als Lehrerin in Philadelphia wird Regisseurin Hunt die Mimin Hunt auf Irrfahrt durch die Midlife-Crisis schicken. Neben dem Genre-Standard des ausgebüchsten Ehemanns sieht das Drehbuch weitere Kümmernisse für die Heldin vor: Ihre Adoptivmutter stirbt, dafür taucht überraschend die leibliche Mutter auf - vor allem als exzentrischer Gast in Fernseh-Talkshows. Für weitere Verwicklungen sorgen romantische Bande - ausgerechnet zum Vater eines ihrer Schüler.

Diane Keaton als Mutter der Neurosen

Diesen vielleicht neuen Mann im Leben der Schulmeisterin könnte Woody Harrelson spielen. Zumindest laufen diesbezüglich bereits Verhandlungen. Die werden auch mit Diane Keaton geführt. Als Ex-Muse von Woody Allen wäre sie eigentlich prädestiniert für die Rolle der anstrengenden Mutter.

fb, Los Angeles, 09.05.2005, 16:34
 
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