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Intimes Geständnis

Hoffman und Sarandon nackt unter der Dusche

Witzige Anekdote aus einer glücklichen Vergangenheit oder doch nur postpotente Erinnerungen an ein erotisches Erlebnis aus besseren Tagen - Dustin Hoffman hat von vergangenen Zeiten geplaudert. Und was der Hollywoodstar vom Stapel gelassen hat, ist nicht von schlechten Eltern.

Steht auf Spielchen:<br />Dustin Hoffman

Steht auf Spielchen:
Dustin Hoffman

1978, während eines Vorsprechens für "Kramer gegen Kramer" haben Dustin Hoffman und Susan Sarandon gemeinsam geduscht - natürlich splitternackt, wie es sich für die 70er Jahre gehört. Sarandon, damals noch unbekannt, kam völlig durchgeschwitzt zum Casting. Hoffman, der die Hauptrolle schon sicher hatte, forderte sie auf, doch erst einmal eine Dusche zu nehmen. Ihre trockene Antwort: "Wenn du mitmachst, stelle ich mich gern unter die Brause."

Selbst heute, 25 Jahre nach dem feuchten Vergnügen, erinnert sich Hoffman noch an einige Einzelheiten: "Es war wie bei einem Spiel unter Schauspielern, in dem der verloren hat, der nicht bis zum Äußersten geht. Ich habe ihr nur gesagt: 'Wenn du glaubst, ich ziehe den Schwanz ein, hast du dir den Verkehrten ausgesucht'. Wir sind dann ins Bad gegangen, haben uns ausgezogen und gemeinsam geduscht. Die Tür haben wir offengelassen, so dass die Filmcrew alles mitbekommen hat. Das gehörte einfach zum Spiel."

Ein Spiel, das von Hoffman höchste Konzentration und Selbstbeherrschung forderte, wie er selbst zugibt: "Ich habe versucht, immer auf ihr Gesicht und die Schultern zu sehen. Als sie mir dann aber die Seife gereicht hat, konnte selbst ich nicht widerstehen." Dustin Hoffman hat das Erlebnis also gefallen.

Und Susan Sarandon? Ob sie die Geschichte so stolz wie ihr männlicher Schauspielkollege zum Besten gibt, ist nicht bekannt. Damals hat ihr der Gang in die Besetzungsdusche nichts genutzt. In "Kramer gegen Kramer" durfte sie auf jeden Fall nicht mitspielen.

Los Angeles, 11.02.2003, 00:01
 
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