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Harte Worte

Hoffman verurteilt Bush

George W. Bushs Kriegspläne stoßen bei den US-Showbizgrößen nicht gerade auf große Beliebtheit. Jüngstes Beispiel: Dustin Hoffman.

Kein Freund der aktuellen US-Politik:<br />Dustin Hoffman

Kein Freund der aktuellen US-Politik:
Dustin Hoffman

Der Oscar-Preisträger, der am Mittwoch bei den "Empire Film Awards" in London mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, holte in einem Interview zum Rundumschlag gegen die US-Politik aus.

"Wie so viele denke ich nicht, dass dies die wahren Gründe für den bevorstehenden Krieg sind", wetterte Hoffman, nachdem Außenminister Colin Powell am Nachmittag den Vereinten Nationen seine Beweise vorgelegt hatte - wenn es um die Tastsache gehe, dass der Irak biologische Waffen besitze, könne man genauso gut Nordkorea angreifen.

Harte Worte vom "Rain Man", doch damit war noch lange nicht Schluss. Denn auch an Präsident George W. Bush ließ Hoffman kein gutes Haar:

"Mich als Amerikaner schmerzt es besonders, dass Bush und sein Team nach dem 11. September den Kummer der Bürger für ihre Zwecke missbrauchen - und das ist mehr als verwerflich!"

» Stimmen zum Irak-Konflikt

London, 07.02.2003, 00:01
 
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