Story

Frischer Wind

Hollywoods junge Wilde

Brad Pitt, George Clooney, Nicole Kidman, Julia Roberts, sie alle sind weltbekannte Schauspieler - und schon über 40. Wer wird diese Stars ablösen, wenn sie in Rente gehen?

Von der TV-Ärztin zum Hollywoodstar: Katherine Heigl in Großansicht

Von der TV-Ärztin zum Hollywoodstar: Katherine Heigl in "27 Dresses" (Foto: Fox)

"Alle zehn Jahre öffnet sich ein Fenster für die Stars, die wir die nächsten 30 Jahre sehen werden", verrät Joseph Middleton, der als Casting-Director unter anderem die Besetzung für "Mr. & Mrs. Smith" zusammengestellt hat. Seiner Ansicht nach ist nun die Zeit für junge Talente gekommen, sich in Hollywood einen Namen zu machen.

So wie Katherine Heigl. Die 29-Jährige bezauberte das Publikum als ewige Brautjungfer in der Liebeskomödie "27 Dresses". Ihre Karriere begann die Hollywoodhoffnung als Teenie-Alien in "Roswell" und als sexy Assistenzärztin in der Krankenhausserie "Grey's Anatomy", in der sie nach wie vor zu sehen ist. Obwohl Heigl einen Emmy für ihren Doc-Part abstauben konnte, wollte man sie lange als Klischeeblondine besetzen.

In der frechen Schwangerschaftskomödie "Beim ersten Mal" lief es denn auch fast so ab - nur das gute Drehbuch von Judd Apatow bewahrte Katherine vor den schlimmsten Klischees. "Eines Tages möchte ich Rollen wählen können, in denen ich meine Kreativität unter Beweis stellen kann, nicht meine BH-Größe", beklagt sie sich.

In Großansicht

In "Verwünscht" spielt Amy Adams eine Prinzessin, wie sie im Märchenbuch steht (Foto: Disney)

Unter den gemeinsten Leuten der Welt

Und auch eine andere hatte es bisher nicht einfach: Amy Adams, die in der Traumfabrik als Shootingstar gilt. 2007 verzauberte sie das Publikum in "Verwünscht" und war zuletzt an der Seite von Tom Hanks in der Politsatire "Der Krieg des Charlie Wilson" zu sehen.

Das Highlight ihrer bisherigen Karriere war Amys Oscar-Nominierung für ihre Rolle als resolute Hochschwangere in der Tragikomödie "Junebug", mit der die 33-Jährige quasi über Nacht zum "It-Girl" wurde. Doch auch sie hat schlechte Erfahrungen in der Filmbranche gemacht. "Ich habe mit den gemeinsten Leuten der Welt zusammengearbeitet", verrät Amy.

 
Hoch Runter
 

facebook