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Fremde Erinnerungen

Hoppers mörderische Gedanken

Die neuen Möglichkeiten der Gen-Forschung sind immer ein willkommenes Thema für ambitionierte, in die Zukunft blickende Drehbuchautoren.

Dennis Hopper will wissen, was in anderen Köpfen so vor sich geht (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Dennis Hopper will wissen, was in anderen Köpfen so vor sich geht (Foto: Kurt Krieger)

Während noch die guten alten Roboter ihr Unwesen auf der Leinwand treiben, machen sich schon die nächsten Horrorvisionen des fehlgeschlagenen Fortschritts der Technik bereit für ein Kinoabenteuer. Nachdem Robert De Niro sich in "Godsend" dem gepflegten Klonen gewidmet hat, wagt nun auch sein Kollege Dennis Hopper den Schritt in Richtung Genmanipulation.

In der Independent-Produktion "Mem-o-re" wird er einen Arzt im Ruhestand spielen, der mit einem Medizinforscher zusammenarbeitet. Dabei zapft er die genetisch abgespeicherten Gedanken eines Killers an - eine hervorragende Basis für einen spannenden Thriller.

Workaholic Hopper

Bennett Davlin wird damit sein Debüt als Regisseur geben und hat Glück, dass er die Leinwandlegende überhaupt für sein Projekt verpflichten konnte. Dennis Hopper dreht nämlich derzeit einen Film nach dem anderen. Momentan steht er noch für Bo Svensons "Legacy" vor der Kamera, bevor er wieder mal einen Ausflug ins Horrorgenre unternimmt.

bef, Los Angeles, 02.09.2004, 15:07
 
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