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Hudson klaut Shampoo-Rezept

Das Gericht in Los Angeles muss nun klären, ob Kate Hudson eine Diebin ist oder ob sie fälschlich beschuldigt wird.

Ist Kate Hudson wirklich eine ordinäre Diebin? (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Ist Kate Hudson wirklich eine ordinäre Diebin? (Foto: Kurt Krieger)

Für den Hersteller "220 Laboratories" ist der Fall klar: Kate Hudson hat der Kosmetikfirma die Rezeptur für ein Haarpflegemittel geklaut und einem Konkurrenzunternehmen weitergegeben. Das zumindest behauptet die Firma in ihrer Klage gegen die Tochter von Goldie Hawn vor dem Gerichtshof in Los Angeles.

Angeblich soll der Star aus "Ein Schatz zum Verlieben" einen mündlichen Vertrag mit der Schönheitsfirma geschlossen haben, in dem es darum ging, Werbung für eine Haarpflegelinie zu machen. Doch anstatt die Werbetrommel zu rühren, beging die Schauspielerin laut 220 Laboratories Fahnenflucht und verriet eine Spezial-Zutat einem Mitwettbewerber.

Haare wie ein Vulkan

Genauer gesagt ging es um vulkanische Asche von der Südpazifikinsel Vanuatu, die nun nicht in 220-Produkten, sondern in Artikeln von Wildaid niedergegangen ist. Die 29-Jährige hatte letztgenannte Marke von David Babaii in einem Video, im Fernsehen und in Interviews beworben. Kate wies die Vorwürfe entschieden zurück und hat beteuert, nie einen Mitarbeiter der 220 Laboratories getroffen zu haben.

Brad Cafarelli, der Sprecher des Hollywoodstars, steht voll hinter seinem Schützling: "Kate kennt die Kläger nicht, hat sie weder getroffen noch mit ihnen gesprochen. Ihre Repräsentanten sind der Meinung, dass die Vorwürfe haltlos und ohne Aussicht auf Erfolg sind und beabsichtigen, die Klage energisch abzuwehren."

olbo, Los Angeles, 27.08.2008, 16:16
 
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