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Ist Superman schwul?

Ist er's, oder ist er's nicht? Die US-Zeitungen spekulieren heftig.

Willkommen im Zeitalter von Großansicht

Willkommen im Zeitalter von "Queer as Folk": Superman (Foto: Warner)

Bryan Singer ("X-Men"), Regisseur von "Superman Returns", wischt die Bedenken der homophoben Klatschpresse beiseite: "Superman ist der heterosexuellste Charakter, der je in einem meiner Filme aufgetreten ist. Er ist eine romantische Ikone - gut aussehend, moralisch und verletzlich." Auch Paul Levitz, Verleger der "Superman"-Comics kann die Aufregung nicht verstehen: "Wir wundern uns sehr - Superman ist keine homosexuelle Figur."

Wer auch nur einmal in einem "Superman"-Heftchen geblättert hat oder einen der Filme mit dem verstorbenen Christopher Reeve in der Hauptrolle gesehen hat, weiß, dass das Interesse des stählernen Blitzes nicht dem männlichen Geschlecht gilt. Superman alias Clark Kent, seines Zeichens Reporter beim "Daily Planet" in Metropolis, ist seit einer Ewigkeit heimlich in seine Kollegin Lois Lane verliebt.

Singers Überredungskunst

In "Superman Returns" kehrt der Held, gespielt von Leinwandneuling Brandon Routh, nach fünf Jahren Abwesenheit auf die Erde zurück. Enttäuscht muss er feststellen, dass seine große Liebe einen neuen Freund und ein Kind hat.

Kate Bosworth war sich erst nicht sicher, ob sie die richtige Wahl für die Rolle der Lois Lane sei, aber Singer konnte sie überzeugen: "Ich bin wirklich ausgeflippt, weil ich noch nie in einem Blockbuster mitgespielt habe." Der Regisseur gab zu bedenken, dass sie sich eine große Chance entgehen lassen würde, und so unterschrieb Bosworth auch gleich für zwei Fortsetzungen.

sto, Los Angeles, 14.06.2006, 17:25
 
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