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Gangster mit Grips

Jackpot für Kevin Spacey

Seinen ersten Oscar hat Kevin Spacey als unauffälliger Gangster in "Die üblichen Verdächtigen" erhalten. Zehn Jahre später dreht er mit "Breaking Vegas" wieder einen Film, in dem es um raffinierte Gauner geht.

Kevin Spacey setzt sich gerne selbst in Szene (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Kevin Spacey setzt sich gerne selbst in Szene (Foto: Kurt Krieger)

Unter dem Titel "Breaking Vegas" verfilmt Kevin Spacey den Roman "Bringing Down The House" von Ben Mezrich. Der Bestseller erzählt die Geschichte von sechs cleveren Informatik-Studenten, die Las Vegas leerräumen. Das Geheimnis ihres Erfolgs ist, dass die Freaks ihr Gedächtnis so trainiert haben, dass sie sich die Reihenfolge beim Black Jack merken können.

Kevin Spacey selbst übernimmt eine Nebenrolle und spielt den Professor der Ganovenbande. Es ist nicht das erste Mal, dass der Schauspieler Produzent und zugleich Darsteller ist. Sowohl in"The Big Kahuna" als auch in "United States of Leland" und zuletzt im Bobby-Darin-Biopic "Beyond the Sea" stand der 45-jährige Hollywoodstar vor und hinter der Kamera.

Las Vegas muss warten

Mit Brett Ratner sitzt bei "Breaking Vegas" ein Mann im Regiesessel, der in letzter Zeit im Zusammenhang mit großen Projekten Schlagzeilen gemacht hat. Zuerst verscherzte Ratner es sich mit Superman-Produzent Jon Peters, dann war er als neuer Regisseur für "Mission: Impossible 3" im Gespräch. Tom Cruise hat sich inzwischen allerdings für J.J. Abrams entschieden.

Vor "Breaking Vegas" inszeniert Brett Ratner den Actionfilm "Josiah's Canon" mit Sean Connery und "Rush Hour 3" mit Chris Tucker und Jackie Chan. Für Kevin Spaceys Gaunerkomödie soll die erste Klappe im Frühling 2005 fallen.

bip, Los Angeles, 27.08.2004, 16:23
 
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