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James Franco verhökert "unsichtbare Kunst"

Weil ihm das Geld für einen Filmdreh fehlt, verkauft "Planet der Affen"-Star James Franco sein Projekt kurzerhand als unsichtbare Kunst - und gründet gleich das Museum dazu.

Affige Kunst von Großansicht

Affige Kunst von "Planet der Affen"-Star James Franco (Foto: A.M.P.A.S)

Schauspieler, Musiker, Student, Professor: James Franco ist ein fleißiges Multitalent. Jetzt betätigt sich der Star aus "127 Hours" und "Planet der Affen" auch als Museumsdirektor für äußerst außergewöhnliche Kunst: Die ausgestellten Meisterwerke sind nämlich unsichtbar.

Mit zwei Freunden ruft Franco die Gründung des "MONA" aus, das "Museum of Non-Visible Art". Dieses Museum der unsichtbaren Kunst beschreibt die Gruppe als "Extravaganz der Vorstellungskraft". Ziel der Gründung sei es, "eine Parallelwelt aus Bildern und Worten zu erschaffen, die, obwohl unsichtbar, trotzdem real sind. Vielleicht sogar realer, als die wirkliche Welt selbst - und die Sachen sind übrigens zu verkaufen."

Cleverer James Franco: Reelle Dollars für einen fiktiven Film

Wer zwischen 20 und 10.000 Dollar locker macht, kann eines der Werke erwerben. Allerdings geben die Schöpfer des "MONA" ehrlich zu, dass dafür keine Kunst ins Haus kommt (obwohl das Porto überschaubar wäre). Die Käufer bekommen eine Art Plakette, die unter dem jeweiligen Werk angebracht wird und ein Zertifikat. "Der Rest ist Ihr Problem", stellt das "MONA" klar.

Bislang haben James Franco und seine Freunde immerhin schon über 12.000 reelle Dollars eingenommen. Der Star selbst ist mit dem Kurzfilm "Red Leaves" nach einer Kurzgeschichte von William Falkner dabei. Aber den hat er nie gedreht: "Es sollte ein Festivalfilm werden, aber das Projekt wurde viel zu teuer", erklärt James Franco. "Also habe ich "Red Leaves" statt dessen als unsichtbare Kunst für das Museum realisiert und erkläre den Film jetzt zum Kunstwerk."

Einen richtigen Film mit James Franco fürs Eintrittsgeld gibt's ab dem 11. August im Kino. Dann startet sein Sommerblockbuster "Planet der Affen".

hafu, New York, 27.06.2011, 07:00
 
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