News

Ganz bescheiden

Jenny, das Dienstmädchen

Immer wieder gerne weist Showbiz-Queen Jennifer Lopez darauf hin, dass sie trotz Millionengagen, Ben Affleck und dem angeblich schönsten Hintern der Welt ein ganz normales Mädchen geblieben ist. Auch im Rahmen der Premiere von "Manhattan Love Story" in London ließ sie es sich nicht nehmen, zum wiederholten Male auf die ihr ureigene Bodenständigkeit hinzuweisen.

Keine Spur von Protz und Prunk: Jennifer Lopez

Keine Spur von Protz und Prunk: Jennifer Lopez

Was zuvor geschah, hatte mit Bodenhaftung und Bescheidenheit allerdings nicht viel zu tun - Jenny ließ es sich nämlich nicht nehmen, die Belegschaft des Metropolitan Hotels von Beginn an zu terrorisieren. Ein kleiner Auszug: Die Mitarbeiter wurden angewiesen, Lopez unter keinen Umständen persönlich anzusprechen, ihre Suite zu betreten oder dem Gefolge etwas anderes als Cristal Champagner auszuschenken.

So weit so gut. Als alle sechzig Gepäckstücke verstaut und die Gemächer mit weißen Lilien ausgelegt waren, fühlte sich Jenny auch schon bereit für ihren Auftritt im Rampenlicht. Am Leicester Square angekommen, plauderte sie mit Journalisten über "Street Credibility" und ihre Gemeinsamkeiten mit der Filmfigur Marisa Ventura - und zauberte damit selbst dem hartgesottensten Verehrer ein spöttisches Schmunzeln auf's Gesicht:

"Ich erkenne mich selbst in der Figur wieder", so Lopez, "ich bin schließlich in der Bronx aufgewachsen und weiß wie es ist, jeden Morgen in den Zug zu steigen und von 9 bis 5 zu arbeiten."

Co-Star Ralph Fiennes ließ sich zu diesem Thema leider keine Aussage entlocken. Gut abgeschirmt von Lopez' Bodyguards fand er lediglich lobende Worte für seine Filmpartnerin - sie sei eine "freundliche und vornehme Person, mit der man gerne arbeitet." Na dann...

London, 28.02.2003, 00:04
 
Hoch Runter
 

facebook