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Jenny singt vom Nacktsein
"Gefahr im Anzug?" - "Charme" trifft's eher
"Bare Naked" heißt der Titelsong des neuen Albums von Jennifer Love Hewitt, das soeben in den USA erschienen ist. Im Text verarbeitet Jenny einen Albtraum, der sie seit langem verfolgt: Völlig entblößt in einer Menschenmenge zu stehen.
"Dabei geht es um Verletzlichkeit", erklärt sie den Traum und den Text ihres Songs.
Jenny ist zwar vor allem als Scream Queen in "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" und der Fortsetzung bekannt, doch "Bare Naked" ist bereits ihr vierter Streich als Musikerin. Denn gesungen hat die liebliche Jenny schon lange bevor sie die Leinwand eroberte - sogar noch vor ihren Zeiten als Soap-Schnitte in "Party of Five".
Die Kritiken reichen indes von "ganz gut" bis "völlig belanglos". Doch Jenny sieht's gelassen, obwohl sie selbst komponiert und getextet hat: "Ich riskiere gerne mal, zur Schnecke gemacht zu werden - Hauptsache, ich tue, was mir Spaß macht."
Davon hatte Jenny bei den Aufnahmen jede Menge. Produzentin Meredith Brooks, die selbst mit "Bitch" einen Welthit hatte, richtete ihr sogar ein eigenes Studio ein:
"Im eigentlichen Studio war ich völlig abgelenkt: Wenn ich mal die Augen schloss, um mich zu konzentrieren, erblickte ich danach sechs Donut-futternde Typen, die sich am Bauch kratzten. Das war nicht sehr entspannend. In meinem Home-Studio konnte ich dann sogar im Schlafanzug aufnehmen."
Im Kino ist Jenny hierzulande ab 5.12. in der Agentenkomödie "The Tuxedo - Gefahr im Anzug" als kurvenreiche Assistentin von Jackie Chan zu sehen.
Den Hype um ihre makellose Figur und ihre sprichwörtliche Anmut kann sie übrigens gar nicht verstehen: "Manchmal ziehe ich mir ein Kleid an und denke mir 'Das steht dir ganz gut', aber genauso oft sehe ich in den Spiegel und sage mir: 'Du bist so hässlich wie E.T.!'"
Los Angeles, 14.10.2002, 00:06
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