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Vor 20 Jahren

Jodie Foster klagt Vergewaltiger an

Es war eine mutige Rollenwahl und sollte ihr den ersten Oscar einbringen.

Kelly McGillis und Jodie Foster kämpfen in Großansicht

Kelly McGillis und Jodie Foster kämpfen in "Angeklagt" für die Gerechtigkeit (Foto: Paramount)

Am 14. Oktober 1988 startete das Justiz-Drama "Angeklagt" in den amerikanischen Kinos. Zum ersten Mal wagte sich Hollywood an das heikle Thema Vergewaltigung. Basierend auf einem wahren Fall schlüpfte Jodie Foster in die Rolle der Sarah Tobias, die in einer Bar von vier Männern vergewaltigt wird, während andere tatenlos drum herum stehen und die Verbrecher noch anstacheln.

Vor Gericht beschuldigt die Staatsanwältin vor allem die Zuschauer der Straftat, die dem Opfer nicht zur Hilfe kamen. Kelly McGillis übernahm diesen Part und konnte bei der schwierigen Thematik aus ihrer persönlichen Erfahrung als Vergewaltigungsopfer schöpfen. Die Dreharbeiten stellten für das ganze Team eine psychische Herausforderung dar.

Karriere beendet?

Jodie Foster fand bei ersten Test-Screenings ihre eigene Darstellung so schlecht und unüberzeugend, dass sie ihre Filmkarriere sofort beenden wollte. Ein Oscar und ein Golden Globe als beste Hauptdarstellerin überzeugten sie jedoch, dass ihre Leistung wohl doch den richtigen Effekt erzielt hatte.

bef, Los Angeles, 14.10.2008, 09:52
 
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