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Johnny Depp hält Amerikaner zu doof für seinen Film

Die Chancen für "The Rum Diary" stehen nach Johnny Depps Ansicht in Europa besser. In Deutschland will den Film bis jetzt trotzdem niemand verleihen.

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"The Rum Diary" scheint bis jetzt keine guten Karten zu haben (Foto: FilmDistrict)

Johnny Depp gilt als Garant für erfolgreiches Blockbusterkino. Doch auch ein Star wie er schafft es, Flops an den Kinkassen hinzulegen. Dazu gehört offensichtlich jetzt Depps jüngster Film "The Rum Diary", den am Startwochenende in den USA kaum ein Mensch sehen wollte. Das aber ist Johnny Depp völlig schnurz, vor allem auch, weil das Publikum für diesen Film offensichtlich nicht das hellste gewesen sei: "Es handelt sich hier um einen intellektuellen Film und eine Menge Leute außerhalb der großen Städte wollen so etwas einfach nicht sehen", so Depp zum miesen Einspielergebnis in einem Städtchen namens Wichita in Kansas.

Den Vorwurf, man sei zu doof, um diesen Film zu verstehen, ließen die Bewohner von Wichita jedoch nicht auf sich sitzen: "Es gibt Leute, die haben diese Vorurteile über Städte im Mittelwesten wie Wichita. Aber nur, weil sein Film bei der Kritik durchfiel, versucht er nun die Schuld einem Publikum zu geben, das angeblich nicht schlau genug ist dafür", heißt es.

Kluger Film fürs Volk

"The Rum Diary" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hunter S. Thompson ("Fear and Loathing in Las Vegas"), der als literarisches Kleinod gehandelt wird. Im Mittelpunkt steht ein junger Journalist, der im Job nicht seine Erfüllung findet. Im Jahr 1959 schließlich reist er nach Puerto Rico und frönt dem süßen Nichtstun, immer schon umgeben von einer Vorahnung, die mit dem Ausbruch des Vietnamkrieges Amerikas Unschuld für immer zerstören wird. Der Film wird ein verschiedenen europäischen Ländern laufen, hat aber noch keinen deutschen Starttermin.

mija, Los Angeles, 14.11.2011, 13:02
 
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