News

Auf der Flucht

Johnny Depp will keine Steuern zahlen

In Frankreich hat es Johnny Depp sehr gut gefallen. Sehr, sehr gut. Und dann kam der Staat dazwischen.

Wenn's ums Geld geht, hört für Johnny Depp der Spaß auf (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wenn's ums Geld geht, hört für Johnny Depp der Spaß auf (Foto: Kurt Krieger)

Seit den 90er Jahren hatte Johnny Depp gemeinsam mit Vanessa Paradis und den Kindern in der Heimat seiner Lebensgefährtin verbracht. Dort war es schön ruhig, der Hollywood-Rummel fand auf einem anderen Kontinent statt und alles war in bester Ordnung. Doch dann wurde Johnny Depp von den Behörden freundlich aufgefordert, endlich französischer Staatsbürger zu werden.

Doch so leicht lässt sich ein Pirat nicht ausmanövrieren und es schrillten die Alarmglocken. Denn, würde sich Johnny Depp tatsächlich einbürgern lassen, müsste er in Frankreich auch wie jeder andere Bürger Steuern zahlen. Da er seine amerikanische Staatsbürgerschaft aber um keinen Preis aufgeben will, wäre er folglich in beiden Staaten Bürger und auch in beiden Ländern steuerpflichtig. Bei den Gagen, die der "Fluch der Karibik"-Star pro Film absahnt, würde sich das in der Deppschen Haushaltskasse ganz schön bemerkbar machen.

Johnny Depp, der Heimkehrerb

Deshalb packte er Kind und Kegel und verschwand zurück in die USA: "Ja, ich lebe irgendwie wieder dort. Ich pendle zwischen den verschiedenen Drehorten und den Staaten." Sein zukünftiger Aufenthalt in Frankreich wird sich ab jetzt auf ein Minimum beschränken. Denn sobald Johnny Depp über 183 Tage pro Jahr dort verbringt, wird er zur Kasse gebeten.

bef, Los Angeles, 09.11.2011, 07:00
 
Hoch Runter
 

facebook