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Johnny und Jamie sind Oscar-müde
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Sehen den Academy Awards ziemlich gelassen entgegen: Johnny Depp und Jamie Foxx (Foto: Kurt Krieger)
Das war das erste Wort von Johnny Depp, als er letztes Jahr von seiner Nominierung als bester Hauptdarsteller für "Fluch der Karibik" erfuhr. Dass er nun als Peter-Pan-Autor in "Wenn Träume fliegen lernen" erneut zum Oscar-Kandidaten gekürt wurde, passt ihm gar nicht in den Kram:
"Ich habe mir schon letztes Jahr die ganze Zeit gedacht 'Wann ist das endlich vorbei?', 'Wo gibt's 'nen anständigen Drink?' und 'Lasst mich bitte nicht gewinnen!'", sagt Depp. "Klar bin ich wegen der Nominierung auch geschmeichelt, aber so etwas ist einfach nicht der Grund, weswegen ich als Schauspieler arbeite."
Jedenfalls kann Depp wohl sicher sein, dass auch diesmal ein anderer die Dankesrede hält. Jamie Foxx gilt für seine beängstigend realistische Darstellung der Soul-Legende "Ray" Charles als sichere Bank für den Oscar. Das sieht wohl auch Foxx selbst so, denn er verschlief glatt die Nominierungen:
"Mein Manager hat mich mit seinem Anruf aufgeweckt und gesagt: 'Mach mal den Fernseher an, da passiert gerade was Tolles!' Natürlich habe ich mich über die sechs Nominierungen für unseren Film wahnsinnig gefreut, das ist einfach wunderbar!"
Drei Scherzkekse beim Dinner
Die professionellste Vorbereitung auf die Nacht der Nächte am 28. Februar zeigte eindeutig Moderator Chris Rock. Er hatte sich mit den Kollegen Jay Leno und Jerry Seinfeld eigentlich nur getroffen, um dem kürzlich verstorbenen Comedy-Altstar Johnny Carson zu gedenken, Lenos Vorgänger als Moderator der kultigen "Tonight"-Show.
Doch als man in Carsons Lieblingsrestaurant "Dan Tana's" zusammensaß, steigerte sich das Trio in ein spontanes Gag-Feuerwerk hinein. Daraus hat sich Rock nun den Eröffnungsmonolog für seine Oscar-Moderation zusammengeschustert.
sun, Los Angeles, 28.01.2005, 18:00
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