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Jude Law als Superman-Bösewicht

"Superman ist eine Ikone. Wenn man die Strumpfhosen anzieht, die schon Christopher Reeve getragen hat, ist der Druck sehr groß", lehnte Jude Law vor vier Jahren die Heldenrolle ab. Jetzt ist er wieder für einen Superman-Film im Gespräch.

Hat auch eine dunkle Seite: Jude Law (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hat auch eine dunkle Seite: Jude Law (Foto: Kurt Krieger)

Jude Law hat panische Angst davor, auf einen bestimmten Rollentyp festgelegt zu werden. Statt als neuer Superman oder James Bond die Welt zu retten, killte er lieber in "Road to Perdition".

Eine Darstellung, die Bryan Singer von Judes Qualitäten als Fiesling überzeugt hat. Wenn es nach dem Regisseur von "Superman Returns" geht, soll Law in der geplanten Fortsetzung dem Stählernen Blitz das Leben als General Zod zur Hölle machen.

"Zod wird der Hauptbösewicht im nächsten Film", verrät ein Insider. "Einige sind der Ansicht, dass er von einem Unbekannten gespielt werden sollte. Aber Bryan will Jude, denn die Ähnlichkeiten zwischen ihm und Terence Stamp sind offensichtlich."

Vorbildlicher Erzfeind

Stamps General Zod war in "Superman II - Allein gegen alle" ein aalglatter Narzisst, den seine eigenen Kräfte langweilten: "Ich gewinne immer. Gibt es keinen auf diesem Planeten, der mich herausfordern will?" Er nahm den amerikanischen Präsidenten gefangen und brachte diesen dazu, ihm in einer Videobotschaft sein Amt zu übertragen. Mit dem Satz "Komm, Sohn von Jor-El, knie Dich vor Zod nieder" ging er als unbarmherziger Erzfeind in die Filmgeschichte ein.

Ob Jude Law der Druck bei diesem Vorbild nicht wieder zu groß ist?

bip, Los Angeles, 08.08.2006, 16:51
 
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