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Schneewittchen

Julia Roberts als böse Königin?

Wird Julia Roberts das Messer gegen Schneewittchen schwingen?

Julia Roberts ist für eine der Schneewittchen-Verfilmungen im Gespräch (Foto: Creddit) Großansicht

Julia Roberts ist für eine der Schneewittchen-Verfilmungen im Gespräch (Foto: Creddit)

Groß ist das Gerangel derzeit in Hollywood um die wohl berühmteste Schönheit der Märchenwelt: Schneewittchen. Gleich zwei Projekte ranken sich um das Grimmsche Märchen, für das die Stars Schlange stehen: "The Brothers Grimm: Snow White", produziert von Brett Ratner aus dem Hause Universal und "Snow White and the Huntsman" von Relativity Media. Letzteres hat mit Charlize Theron schon seine böse Königin gefunden. Nun zieht die Konkurrenz nach und bringt einen nicht minder großen Namen für die fiese Stiefmutter ins Rennen: Julia Roberts.

Beide Verfilmungen wollen das Märchen aufpeppen und, ähnlich wie die kommende Werwolf-Version von "Rotkäppchen" Red Riding Hood", für ordentlich Action und Grusel sorgen. "The Brothers Grimm: Snow White" wird laut Ratner die Düsterversion des Disney-Zeichentrickklassikers werden. Bis jetzt ist bekannt, dass die Stiefmutter Schneewittchens Vater töten und das Königreich verwüsten soll. Schneewittchen muss fliehen und schließt sich einer Bande von sieben zänkischen Zwergen an, mit denen sie zurückerobern will, was einst ihr gehörte.

Rache mit den sieben Zwergen

In der Version mit Charlize Theron "Snow White and the Huntsman" dagegen soll die Rolle des Jägers ausgebaut werden. Er, der Schneewittchen im Wald töten soll, entscheidet sich gegen den Auftrag und bildet Schneewittchen statt dessen zur Kämpferin aus.

Beide Verfilmungen werden also ihr Augenmerk auf eine Rache legen, die im Grimmschen Märchen zwar so nicht vorkommt, aber sicher mehr Zuschauer hinterm Ofen hervorlockt, als das Hantieren mit vergifteten Äpfeln und sieben kleinen Tellerchen. Für die Jägerverfilmung ist übrigens Kristen Stewart als Schneewittchen im Gespräch. Sollte dieser Deal gelingen, ist diesem Projekt mit Sicherheit auch eine enorme Aufmerksamkeit gewiss.

mija, Los Angeles, 03.02.2011, 13:48
 
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