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Julianne Moore räumt bei den Indie-Oscars ab
"Dem Himmel so Fern" - genau so dürfte sich Julianne Moore am Sonntag Abend im Kodak Theatre zu Los Angeles gefühlt haben. War sie doch für die Hauptrolle in Todd Haynes' Drama und für ihre Nebenrolle in "The Hours" gleich zweimal für den "Oscar" nominiert - und leer ausgegangen!
Moore selbst versprühte schon vorher wenig Optimismus und sah sich bereits als "double loser", noch ehe sie offiziell gegen Nicole Kidman und Catherine Zeta-Jones den Kürzeren gezogen hatte.
Ein kleiner Trost allerdings bleibt der enttäuschten Julianne Moore: Auf den IFP Independent Spirit Awards, quasi die Indie-Oscars in L.A., wurde sie als Beste Schauspielerin für "Dem Himmel so fern" ausgezeichnet. Der Film gewann in allen fünf Kategorien, in denen er nominiert war: Bester Film, Bester Regisseur, Beste Hauptdarstellerin, Bester Nebendarsteller (Dennis Quaid) und Beste Kamera.
Der ebenfalls ausgezeichnete Regisseur Michael Moore nutzte auch diese Preisverleihung zu einer öffentlichen Kritik an Präsident Bushs Kriegskurs. Im Unterschied zu den Academy Awards hatten die Veranstalter der Spirit Awards die Preisträger zur freien Meinungsäußerung ermutigt. Und da lässt sich ein Michael Moore nicht lange bitten...
25.03.2003, 00:01
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