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Die Messer gewetzt

Kate Winslet führt Krieg gegen Schönheits-OPs

"Ich bin Schauspielerin und möchte meinen Gesichtsausdruck nicht einfrieren lassen."

Wird lieber alt und runzlig, als sich je operieren zu lassen: Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wird lieber alt und runzlig, als sich je operieren zu lassen: Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger)

Hollywoods Schönheitswahn, der Frauen wie Männer scharenweise auf den OP-Tisch treibt, reicht nun einigen Stars: "Titanic"-Ikone Kate Winslet hat die Nase so voll von Fließbandgesichtern und faltenfreien Augenpartien, dass sie jetzt zusammen mit Rachel Weisz und Emma Thompson eine regelrechte Front gegen kosmetische Chirurgie bilden will. Als "Britische Anti-Schönheits-OP-Liga" möchte sich Winslet fortan verstärkt gegen die trendigen Schnippeleien wehren:

"Ich werde niemals aufgeben", versicherte die Schauspielerin. "Es verstößt gegen meine moralischen Grundsätze, die mir meine Eltern beigebracht haben und auch gegen das, was ich selbst als naturgegebene Schönheit betrachte. Ich bin Schauspielerin und möchte meinen Gesichtsausdruck nicht einfrieren lassen." Auch Emma Thompson hat genug von der künstlichen Schönheit und schimpft über den Jugendwahn, "in dem jeder mit 60 wie eine 30-Jährige auszusehen hat." Wenig anregend findet auch die dritte im Bunde, Daniel Craigs neue Gattin Rachel Weisz, die Ergebnisse von Skalpell und Botox: "Leute, die zu perfekt aussehen, sind nicht mehr sexy oder gar schön."

Was nur ist ihr Geheimnis?

Mit diesen Ansichten stehen die drei Stars in Hollywood längst nicht mehr allein da - Mittlerweile hört man aus allen Ecken und Enden von Los Angeles ablehnende Statements zu diesem Thema. Auffällig ist dabei nur, dass der Satz "Für mich kommt so etwas niemals in Frage" schon zum Standardrepertoire vieler Stars zu gehören scheint. Sieht man sich dann allerdings die Gesichter dieser oft schon in die Jahre gekommen Beautys an, wüsste manche Frau schon gern, was für Wunder da am Werk sind, die diese Damen selbst mit 60 wie 20 aussehen lassen.

mija, Los Angeles, 18.08.2011, 14:04
 
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