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Kevin Kline als Komponist
Ähnlichkeit besteht: Kevin Kline
Frank Sinatra, Shirley MacLaine und Fred Astaire sind durch seine Lieder zu Weltstars geworden. Ohne ihn hätte es nie solch wundervolle Musicals wie "Kiss Me Kate", "Can-Can" und "Broadway Melodie" gegeben.
Da wird es höchste Zeit, dass sein Lebenswerk mit einem Biopic gewürdigt wird! Glücklicherweise kam Irwin Winkler auf diese hervorragende Idee. Und weil er in "Life as a House" Kevin Klines Talent für wirklich jede Rolle zu schätzen gelernt hat, traut er ihm auch die des Cole Porter absolut zu.
"De-Lovely" wird das Filmmusical heißen, benannt nach einem von Porters Hits aus der Show "Red, Hot and Blue". Natürlich dürfen dabei die größten Ohrwürmer des amerikanischen Komponisten nicht fehlen, die verschiede Stationen seines Lebens markieren.
Doch es geht nicht nur um Musik in diesem Film. Hauptsächlich will Irwin Winkler die ungewöhnliche Beziehung zwischen Cole Porter und seiner Gattin Linda erzählen. Der homosexuelle Musiker schaffte seinen Durchbruch erst, als er Linda geheiratet hatte. Die beiden hatten eine Art Deal abgeschlossen, in dem eine platonische Beziehung zu Gunsten beider vereinbart wurde: Er bekam Ruhm und Ansehen, sie gesellschaftliche und finanzielle Sicherheit. Ein Leben frei nach dem Motto: "Anything Goes"!
"I Love Paris", dachte sich Kevin Kline, als er "French Kiss" drehte, und zitierte dabei einen Song des Musical-Meisters. Außerdem dürfte er sich in der Rolle ziemlich wohl fühlen, denn seit "In & Out" weiß er bestens Bescheid über die Art, wie Männer küssen. Damit ist er hervorragend gerüstet für den Drehbeginn im Mai.
Los Angeles, 04.02.2003, 00:01
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