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Der übliche Verdächtige

Kevin Spacey, der kiffende Meisterdieb?

Mit der katzenhaften Geschmeidigkeit und Eleganz eines Cary Grant "Über den Dächern von Nizza" konnte Kevin Spacey wahrlich nicht mithalten, als er seine abenteuerliche Expedition hoch in den Lüften Londons startete.

Grinst wie ein Honigkuchenpferd: Großansicht

Grinst wie ein Honigkuchenpferd: "Kevin vom Dach" (Foto: Kurt Krieger)

Alles begann damit, dass die Security eines Londoner Fünf-Sterne-Hotels wegen merkwürdiger Geräusche auf einen mutmaßlichen Eindringling aufmerksam gemacht wurde. Tatort: das Dach der Nobelherberge. Potentielles Einbruchsziel: die Luxus-Suite von Hollywoodstar Kevin Spacey.

In Sorge um den geschätzten Gast eilte das hoteleigene "Einsatzkommando" sofort zu Hilfe und als dieser - wohlmöglich schon k.o. geschlagen - auf ein lautes Klopfen an seiner Zimmertür nicht reagierte, wurde das Appartement schließlich gestürmt. Die Sicherheitsleute staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass Spacey aus dem Fenster geklettert war und auf einem kleinen Balkonvorsprung herumkroch.

'Cause I Got High

Wer hätte gedacht, dass der zweifache Oscarpreisträger nicht nur verschrobene Rollen wie die des kiffenden, nach Schulmädchen lechzenden Familienvaters in "American Beauty" spielt, sondern auch im wahren Leben ein echter Freak ist? Angeblich sei der phantastische Ausblick auf die britische Metropole der Grund für Spaceys kleinen Ausflug gewesen. Tatsächlich hat er jedoch in alter Lausbuben-Manier heimlich geraucht - was Selbstgedrehtes, versteht sich!

slg, London, 09.02.2004, 16:54
 
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