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Kidman als Spionin enttarnt
In den USA schlug die Geschichte von Valerie Plame hohe Wellen. Jetzt wird ihre Autobiografie "Fair Game - My Life as a Spy, My Betrayal by the White House" verfilmt - mit Nicole Kidman in der Hauprolle. Die Regie übernimmt Doug Liman, der bereits mit der "Bourne"-Trilogie für nervenaufreibende Kino-Action sorgte.
Valerie Plame war 20 Jahre lang als Agentin für den amerikanischen Geheimdienst CIA tätig. 2005 musste sie ihren Beruf aufgeben, weil sie von einem Reporter enttarnt worden war. Wie sich später herausstellte, hatte der Journalist von der Bush-Regierung exklusive Informationen über Plames Arbeit als Spionin erhalten.
Auge um Auge
Das Weiße Haus wollte sich damit an Valeries Ehemann rächen, dem Botschafter Joseph C. Wilson. Dieser war in den afrikanischen Staat Niger geschickt worden, um herauszufinden, ob der Irak dort waffenfähiges Uran kaufen wollte. Obwohl Wilson keinerlei Hinweise dafür fand, benutzte die Bush-Regierung dies trotzdem als Argument für den Bombenangriff auf den Irak. Daraufhin veröffentlichte der Ex-Botschafter einen Zeitungsbericht, in dem er seine Sicht der Dinge beschrieb. Das war Grund genug für das Weiße Haus, seine Ehefrau als Spionin zu enttarnen.
Für Liman ist Nicole Kidman die perfekte Besetzung als Agentin, schließlich wäre die schöne Australierin auch seine erste Wahl als Hauptdarstellerin in "Mr. & Mrs. Smith" gewesen. "Endlich können wir zusammen drehen", freut sich der Regisseur. Um die Autobiografie der Ex-Spionin wahrheitsgemäß auf die Leinwand zu bringen, muss sich der Filmemacher einiges einfallen lassen - die CIA hat etliche Seiten in Plames Buch zensiert. Valerie selbst hat Liman und seinem Projekt ihre volle Unterstützung zugesichert.
sto, Los Angeles, 14.02.2008, 13:49
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