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Überfordert

"Killer Elite"-Star Clive Owen wollte alles hinschmeißen

Eine Weile lang drehte Clive Owen einen Film nach den anderen, ohne längere Erholungsphase. Das war ihm eines Tages einfach zu viel.

Clive Owen lässt es ruhiger angehen (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Clive Owen lässt es ruhiger angehen (Foto: Kurt Krieger)

Während so manch erfolgloser Schauspieler liebend gerne haufenweise Rollenangebote kriegen würde, kann sich Clive Owen inzwischen den Luxus leisten, nur Projekte anzunehmen, die ihm auch zeitlich gut passen. Doch das war nicht immer so. Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte der Brite die Schnauze gestrichen voll und wollte tatsächlich ganz mit der Schauspielerei aufhören.

Damals sagte er einfach alles zu, was sein Interesse weckte. Ein Film folgte dem nächsten, für Freizeit blieb wenig Zeit. Da stand Clive Owen vor einer großen Entscheidung: den Job hinschmeißen und etwas anderes suchen oder weitermachen, aber stark reduzieren. "Schauspielen war schon immer meine Leidenschaft, es ist das einzige, was ich machen wollte", erklärt Owen. "Aber vor ein paar Jahren gab es eine Zeit, in der ich festgestellt habe, dass der Rhythmus, einen Film nach dem anderen zu drehen, nicht gut für mich war."

Clive Owen ist jetzt wählerisch

Zum Glück entschied er sich doch, weiter als Schauspieler seine Brötchen zu verdienen. Doch jetzt nimmt Clive Owen nur noch Rollen an, die ihm hundertprozentig zusagen. Eine davon war die des Spike in "Killer Elite", der am 27. Oktober in den deutschen Kinos startet.

bef, Los Angeles, 27.09.2011, 07:00
 
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