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Story
Knochenjob Filmstar
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Zwei, die ihre Arbeit sehr ernst nehmen: Adrien Brody und Charlize Theron (Foto: Tobis, UIP)
Das Paradebeispiel: Adrien Brody und seine Vorarbeit für das Drama "Der Pianist". Dass er, um einen verfolgten jüdischen Klavierspieler im zweiten Weltkrieg zu mimen, Stücke von Chopin lernen musste, war dabei wohl die geringste Schwierigkeit. Doch wenn ein von Natur aus hagerer Schauspieler wie Brody 15 Kilo abnehmen soll, kann er dies nur durch extreme Abmagerungskuren tun.
Neben der körperlichen Belastung stellte der Film für den 32-Jährigen auch auf psychischer Ebene eine extreme Herausforderung dar. Brody gab seine Wohnung auf und verkaufte sein Auto, um das Leiden und die Verzweiflung seiner Figur besser nachempfinden zu können: "Man wird niemals verstehen, was diese Leute durchgemacht haben. Aber durch ernsthafte Recherche kann man ihren Gefühlen näherkommen." Der Versuch ist Brody geglückt - er erhielt für seine Darstellung im Jahr 2003 den Oscar als bester Hauptdarsteller.
Kieselsteine und Schlafentzug
Ein weiterer Perfektionist, wenn es um die Einstimmung auf eine Rolle geht, ist Dustin Hoffman. Für das Drama "Asphalt-Cowboy", in dem er einen lungenkranken, hinkenden Kleinganoven spielt, legte er sich während der Dreharbeiten Kieselsteine in die Schuhe. Schließlich sollte sein schleppender Gang überzeugend wirken.
Beim Thriller "Marathon-Mann" hielt er sich tagelang wach, um die Übermüdung seines Studenten Thomas Babington 'Babe' Levy glaubhaft ausdrücken zu können. Ein ganzes Jahr Training investierte der Star in die Darstellung des Autisten Raymond Babitt in "Rain Man". Die zwölf Monate in der Psychiatrie haben sich gelohnt: Hoffman durfte 1988 als bester Hauptdarsteller den Oscar entgegennehmen.
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