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Kommt Siennas neuer Film nie ins Kino?
Folksänger Bob Dylan hat die Produzenten des Dramas verklagt und lässt durch seine Anwälte ausrichten: "Bevor wir 'Factory Girl' nicht mit eigenen Augen gesehen haben, fordern wir, die Aufführung des Films zu verbieten."
Der Sänger und Songschreiber befürchtet, dass er in dem von George Hickenlooper inszenierten Biopic verunglimpft wird. Sienna Miller spielt darin Edie Sedgwick, die Muse des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol und das It-Girl der 60er Jahre.
Sedgwick wurde nicht nur eine Affäre mit dem Maler, sondern auch mit Bob Dylan nachgesagt. Angeblich nahm sich die schöne Blondine 1971 mit einem Drogencocktail das Leben, weil sie nicht darüber hinwegkam, dass Dylan ihr den Laufpass gab.
Umbenennen hilft nicht
Die Produzenten hatten wohl bereits im Vorfeld die Vermutung, dass der Sänger mit dieser Darstellung der Tatsachen nicht einverstanden sein würde. Deshalb heißt die Figur im Film Danny Quinn und soll eine Mischung aus Dylan, Jim Morrison und Mick Jagger symbolisieren. Hayden Christensen spielt diesen "erfundenen" Rockstar.
"Die Produzenten glauben wohl, dass sie durch eine Namensänderung um eine Klage herumkommen - da liegen sie falsch", ließen Dylans Anwälte wissen. "Die Darstellung der Figur bleibt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Mr. Dylan."
Ob der Film, wie geplant, am 29. Dezember in den amerikanischen Kinos anlaufen darf, muss nun im Eilverfahren vor Gericht geklärt werden.
sto, Los Angeles, 15.12.2006, 15:37
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