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Liz Taylor im kleinen Kreis beigesetzt
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Fans legten nach dem Tod der Filmdiva Blumen auf Liz Taylors Stern auf dem Hollywood Walk of Fame nieder
Während in den Medien noch Nachrufe auf Hollywoods letzte Diva erscheinen und die Fernsehsender eilig ihr Programm umstellen, fand, der jüdischen Tradition entsprechend, bereits gestern Elizabeth Taylor Beisetzung in Los Angeles statt.
Ein vergleichsweise kleiner Kreis von knapp 90 Familienangehörigen und Freunden hatte sich auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale eingefunden, um Abschied zu nehmen. Die überkonfessionelle Trauerfeier begann mit einer Viertelstunde Verspätung - die Schauspielerin, berüchtigt für ihr Zuspätkommen ebenso wie für ihren Sinn für Humor, hatte testamentarisch festgehalten, auch zu ihrem eigenen Begräbnis zu spät zu kommen.
Broadway dimmt die Lichter
Nach der Predigt von Rabbi Jerry Cutler wurden einige Reden gehalten und Texte verlesen. So trug Taylors Freund Colin Farrell ein Gedicht des britischen Lyrikers Gerard Manley Hopkins vor. Taylors Enkel Rhys Tivey spielte "Amazing Grace" auf der Trompete. Anschließend wurde ihr mit Gardenien, Veilchen und Lilien geschmückter Sarg im großen Mausoleum des Prominentenfriedhofs beigesetzt, neben einem Engel aus Marmor, wie die US-Presse berichtet.
Zu einem späteren Zeitpunkt soll offenbar noch eine größere öffentliche Trauerfreier stattfinden. Am heutigen Freitag werden als Kondolenzgeste am New Yorker Broadway die Lichter gedämpft - der letzte große Stern am klassischen Hollywoodhimmel ist erloschen.
zim, Los Angeles, 25.03.2011, 13:14
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