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Madonna gibt auf

Schuster, bleib bei deinen Leisten - es scheint, als hätte Madonna endlich erkannt, dass manche Sprichworte durchaus ihren Sinn haben ...

Singen statt schauspielern: Madonna hat's kapiert (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Singen statt schauspielern: Madonna hat's kapiert (Foto: Kurt Krieger)

Ihr Talent, sich musikalisch und optisch immer wieder neu zu erfinden, ist legendär. Doch sobald sich Madonna als Schauspielerin versucht, ist es mit der Magie vorbei.

Einer ihrer ersten Filme, "Shanghai Surprise" von 1986, in dem Madonna an der Seite von Sean Penn eine amerikanische Missionarin mimt, markierte für viele ihrer Kritiker bereits den Anfang vom Ende.

Auch weitere Leinwandauftritte der Pop-Queen wie in "Stürmische Liebe" und "Body of Evidence" erwiesen sich als Flops und wurden von den Medien gnadenlos verrissen. Nun hat Madonna die Nase voll - und zeigt außerdem Mitleid mit den Filmschaffenden.

Konkurrenz aus der eigenen Familie?

"Wenn die Leute einen Film, in dem ich mitspiele, von der ersten Sekunde an als Reinfall abstempeln, dann kann er natürlich keinen Erfolg haben", so die Sängerin. "Dreharbeiten sind so anstrengend. Und es macht mich fertig, mich immer wieder darauf einzulassen, obwohl es dem Publikum ja nicht zu gefallen scheint. Ich werde der Filmwelt den Rücken kehren - es hat einfach keinen Sinn."

Ob ihr Schauspielverbot für Töchterchen Lourdes wohl etwas mit dem Verzicht auf die eigene Leinwandkarriere zu tun hat? Die Neunjährige hatte an einem Casting für die Besetzung der Luna Lovegood im neuen "Harry Potter und der Orden des Phoenix" teilnehmen wollen - doch Mama Madonna blieb hart: Lourdes sei entschieden zu jung für die Rolle.

cat, Los Angeles, 09.03.2006, 16:39
 
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