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Mark Wahlberg als neuer Rocky
Sylvester Stallones inbrünstiger Ruf nach seiner Liebsten aus blutverschmiertem Mund mit klaffenden Platzwunden im Gesicht ist Filmgeschichte - ebenso wie sein Trainingslauf zu Fanfarenklängen oder das Verprügeln von gefrorenen Tierkörpern: Rocky machte den Boxkampf im Kino salonfähig, dem großartigen ersten Film folgten bisher fünf Fortsetzungen, wenn auch von unterschiedlicher Qualität.
Nun hat Mark Wahlberg offenbar Ähnliches vor. Er plant nach "The Fighter", der in den USA derzeit extrem erfolgreich ist, einen zweiten Film über den Boxer Mickey Ward!
Das Drama hatte Sonntag nacht bei den Oscars doppelt abgeräumt: Christian Bale gewann als Mickeys schwieriger Halbbruder Dicky Eklund den Preist für den besten Nebendarsteller, Melissa Leo triumphierte als biestige Mutter der beiden. Hauptdarsteller Mark Wahlberg war zwar nominiert, ging aber leer aus.
They never come back - oder doch?
Das will Wahlberg, dessen Niederlage nur der Top-Leistung von Colin Firth in "The King's Speech" zuzuschreiben ist, nun offenbar ändern. Er plant einen weiteren Film über Mickey Ward. Im Mittelpunkt sollen dabei Wards legendäre drei Kämpfe gegen Arturo Gatti stehen. Diesen besiegte Ward zunächst nach Punkten, verlor aber dann beide Rückkämpfe, die extrem spektakulär ausfielen und von Boxfans jeweils zum Kampf des Jahres gekürt wurden.
Zwar beendete Mickey Ward danach seine Karriere, aber das hat Rocky auch nicht von weiteren Kinoauftritten abgehalten. Von daher könnte Teil 2 der "Fighter"-Reihe durchaus der Auftakt zu einer mehrteiligen Filmserie á la "Rocky" sein. Und vielleicht ist dann irgendwann wirklich ein Goldjunge für Mark Wahlberg drin.
Von der Qualität des ersten Teils können sich deutsche Kinofans ab 7. April überzeugen, dann startet "The Fighter" auch in Deutschland.
Boris Sunjic, Los Angeles, 02.03.2011, 11:20
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