News

Horror-Hafen

Mark Wahlberg jagt Schmuggler im TV

Beim Zoll ist's toll - der Riesenhafen von Los Angeles wirft für Mark Wahlberg so viel Stoff ab, dass er dort nach "Contraband" eine TV-Serie drehen will.

Mark Wahlberg dreht eine Dokusoap über Schmuggler und Zöllner (Foto: Universal) Großansicht

Mark Wahlberg dreht eine Dokusoap über Schmuggler und Zöllner (Foto: Universal)

Mark Wahlberg plant eine Doku-Soap über die Schattenwelt der Schmuggler im Hafen von Los Angeles. Der Star aus "The Fighter" holte sich die Inspiration dafür bei den Dreharbeiten zu "Contraband", einem Remake des finnischen Kultfilms "Reykjavik - Rotterdam: Tödliche Lieferung".

"Wir recherchieren und planen im Augenblick eine Serie über den Hafen von L.A.", erzählt Wahlberg. "Darin wollen wir über all die Dinge berichten, die dort im Verborgenen passieren. Es ist eine Reality-Serie, ein Dokudrama. Wir haben dort eine Menge Zeit verbracht und kennen jetzt die echten Gefahren, die es in diesem Hafen gibt: Schmuggel, Menschenhandel - an dieser Grenze ist der Teufel los."

Noch mehr Wahlberg im TV: "Die Wahlburgers"

Das Katz- und Mausspiel zwischen Zöllnern und Schmugglern hat es Mark Wahlberg besonders angetan: "Da gab es einen Zwischenfall, der nie an die Öffentlichkeit kam. Der Hafen musste eine Woche lang geschlossen werden, das kostete den Steuerzahler zweieinhalb Milliarden Dollar - pro Tag! Es ist beängstigende und faszinierende Welt und es ist wie ein Hütchenspiel: Die Schmuggler wissen nie, welche Container der Zoll öffnet und der muss raten."

Neben "Port of L.A." hat Mark Wahlberg ein weiteres Fernsehprojekt in Planung. Er will seinen Bruder überreden, vor der Kamera zu brutzeln. Der Koch managt in Boston das Fastfood-Restaurant und Familienunternehmen "Wahlburgers" - für Wahlberg ein ebenso heißes Thema wie die Hafenschurken.

Hans Fuchs, Los Angeles, 28.12.2011, 05:52
 
Hoch Runter
 

facebook