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Marlon Brandos letzte Pläne
Marlon Brando hat dutzende Kassetten und Bänder besprochen, um seiner Nachwelt zu erklären, was mit seinen sterblichen Überresten passieren soll. Dabei dreht sich sein "Drehbuch des Todes" vor allen Dingen um den lückenlosen Ablauf seiner Beerdigung.
Schauspiel-Kollege Jack Nicholson soll nach den Plänen des 79-Jährigen die Trauergemeinde anführen und das erste Wort haben. Ob der Pate die Grabrede selbst verfasst hat, ist nicht klar. Fest steht allerdings, wer bei der Beerdigung "spontan" ein paar Zeilen vorlesen muss - unter anderem der "King of Pop", Michael Jackson.
Marlon Brandos persönliche Lieblingsstelle in seinem Skript, vielleicht auch die brisanteste: Es werden alle Leute namentlich erwähnt, die NICHT zur Beisetzung kommen dürfen - laut dem schwerkranken Schauspieler eine der Voraussetzungen für eine gelungene Beerdigung.
Ewige Ruhe auf Tahiti
Auf einem normalen Friedhof will der Hollywood-Held unter keinen Umständen liegen: Der Todeskandidat bevorzugt für seine letzte Ruhestätte einen paradiesischen Ort auf einer einsamen Insel, die einmal in seinem Besitz war. Brandos Überreste sollen verbrannt und danach zwischen tahitischen Palmen verstreut werden.
Einige Familienmitglieder zeigen sich recht erstaunt über ihren Verwandten: "Marlon hat ungefähr so viel Mühe darauf verwendet, sein Begräbnis zu planen wie darauf, ein komplettes Drehbuch zu lernen. Er ist bereit zu sterben"
DD, Los Angeles, 27.10.2003, 17:22
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