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Matt Damon soll nicht mit "Hangover 2"-Äffchen spielen
Erst spielte Crystal im Alleingang die gesamte "Hangover 2"-Truppe um Bradley Cooper an die Wand, jetzt soll das Kapuzineräffchen in "We bought a Zoo" dem armen Matt Damon die Show stehlen. Doch Tierschützern geht Crystals Filmkarriere zu weit. Sie erheben schwere Vorwürfe gegen Regisseur Cameron Crowe und empfehlen den Einsatz von computergenerierten Affen.
Im Auftrag der Tierschutzorganisation PETA forderte die Primatologin Dr. Iqbal Mali den "Vanilla Sky"-Regisseur auf, das Engagement von Tieren für seine Filmprojekte zu überdenken. Dr. Malik studiert Affen seit 30 Jahren in ihrer indischen Heimat New Dehli. In ihrem Brief an Crowe erläutert sie, dass Primaten wie Crystal schon kurz nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt und isoliert gehalten würden, damit man sie in Filmen benutzen kann.
"Affen sind wie Mickey Rourke ..."
Im Grunde, so Dr. Iqbal Malik, seien "Affen wie Mickey Rourke - sie tun nie, was man ihnen sagt." Es sei denn, man formt sie von Anfang an, und das wäre eben alles andere als artgerecht. "Diese auf hohem Level sozialisierten Tiere leiden unter Einsamkeit und Depressionen, wenn man sie in Gefangenschaft hält", fügt ein PETA-Sprecher hinzu und deshalb empfiehlt Dr. Malik dem gescholtenen Cameron Crowe den Einsatz moderner Filmtechnologie.
"Wilde Tiere in Filmen darzustellen ist auch mit computergenerierten Bildern möglich", sagt Malik, "so wurde "Planet der Affen: Prevolution" gemacht und das mit großem Effekt."
Hans Fuchs, Los Angeles, 07.09.2011, 09:06
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